Bornenstachel-Extrakt

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Das Bornenstachel-Extrakt kann, wie der Name bereits verrät aus einigen Teilen der Bornenstachel Pflanze gewonnen werden. Es ist vor allem in den Dornen und den Beeren zu finden, weshalb diese besonders zur Extraktion geeignet sind. Es handelt sich bei der Flüssigkeit um ein Einnahmegift, welches zahlreiche Auswirkungen hervorrufen kann. Es ist sowohl farb- als auch geruchslos und lediglich durch seine etwas höhere Viskosität von einfachem Wasser unterscheiden - man könnte es als etwas zähflüssig bezeichnen.

Herstellung

Das Bornenstachel-Ektrakt kann aus fast allen Pflanzenteilen gewonnen werden. Allerdings ist es zum Teil sehr aufwändig, das Gift zu gewinnen, da einige Pflanzenteile nur sehr geringe Mengen der Flüssigkeit enthalten oder aber die Klärung der Flüssigkeit, um ungewollte andere Stoffe zu entfernen, ist sehr arbeitsintensiv. Am einfachsten kann das Gift aus dem Saft der Beeren oder den Dornen gewonnen werden, da dort die Konzentration am höchsten ist. Da der Saft der Beeren einfach zu gewinnen ist und viel Bornenstachel-Extrakt enthält, wird dieser oft als Quelle des Giftes eingesetzt.

Zunächst muss die Pflanze beziehungsweise der Pflanzenteil fein zerhackt werden und im Anschluss daran der Saft aus der Pflanze herausgepresst werden. Der findige Skarnländer wird einen Weg finden: Sei es eine Pressmechanik, rohe Gewalt oder der Einsatz anderer Werkzeuge. Der auf diese Weise gewonnene Saft ist oft noch trüb und verunreinigt. Ein Filtern mittels eines einfachen Stofffetzens, durch das die Flüssigkeit geschüttet wird, können die Feststoffe aus dem Bornenstachel-Saft entfernt werden. Nun muss dieser Saft destilliert werden, um ein relativ reines Produkt zu erhalten. Dazu muss das Gemisch nur ganz leicht erwärmt werden und der gesamte Dampf aufgefangen und wieder abgekühlt werden. Da das Extrakt einen sehr niedrigen Siedepunkt von cirka 40 Grad besitzt, entweicht es aus dem Saft als erstes und kann so gesondert aufgefangen werden. Wenn der Anspruch auf ein ganz besonders reines und von Fremdstoffen freies Extrakt hat, kann nach der Destillation noch Klarbrokken hinzugeben, die nach und nach alle Fremdstoffe aufsaugen.

Zutaten Kurzübersicht

  • Beeren, Wurzeln, Holz oder Blätter der Bornenstachel Pflanze
  • Stoff zum Filtrieren
  • Feuer
  • nach eigenem Ermessen Klarbrokken
  • einige Gefäße

Verwendung

Das Gift der Bornenstachel Pflanze ist in ganz Skarnland für seine wundersamen Wirkungen bekannt, näheres dazu im Abschnitt Wirkung.

Am häufigsten findet der Saft der ausgepressten Bornenstachel-Beeren Verwendung. Die Konzentration ist nicht so hoch, dass der Konsum des Saftes lebensbedrohlich enden könnte oder irgendwelchen schwerwiegenderen Folgen hätte (auch nicht bei einer Verabreichung über das Blut). Es ist in einigen Regionen sogar üblich, unter das Essen eine kleine Menge der gemahlenen Dornen oder der Beeren zu geben oder den Saft zu konsumieren. In diesen Fällen wird das Gift als Einnahmegift eingesetzt, was die übliche Variante der Anwendung ist.

Durch Erhitzen entstehen Dämpfe, können als Atemgift eingesetzt werden. Daher kann man das Extrakt in allen üblichen Gefäßen, die dicht genug sind, um Wasser oder generell Flüssigkeiten aufzubewahren, lagern. Um eine Vedunstung zu verhindern sollte das Gefäß unbedingt luftdicht verschlossen werden. Wenn man möchte, kann man in das Gefäß noch einige Klarbrokken geben, die eine Verunreinigung und ungewollte Verdampfung verhindern.

Zu guter Letzt dient es auch manchen Kriegern als Waffengift, da es - einmal über die Blutbahn aufgenommen ebenfalls seine volle Wirkung entfaltet.


Abschließend sollte noch angemerkt werden, dass für wahre Alchimisten aber nur das bereinigte Extrakt interessant ist, da nur dieses die kompletten unten beschriebenen Giftwirkungen hervorrufen kann. Des weiteren ist es auch Zutat für diverse Tränke und andere mystische Rezepturen.

Wirkung

Die Wirkung des Giftes hängt in erster Linie von der Konzentration und der konsumierten Menge des Extraktes ab. Dabei gilt, dass eine geringere Konzentration bzw. Menge auch eine weniger starke Wirkung hervorruft.

Diese Eigenschaft machen sich viele Skarnländer zu Nutze, indem sie die Kraft stärkende und belebende Wirkung der Beeren nutzen. Vor allem in Kombination mit den richtigen Kräutern, kann man einige sehr effektive Stärkungstränke herstellen. Dabei dürfen aber nur sehr geringe Mengen des Extraktes verwendet werden. Auch soll auf diese Weise sehr erfolgreich Fieber zu bekämpfen sein, da das Gift auch immer etwas betäubend wirkt und die klare Wahrnehmung stört.

Werden hingegen größere Mengen konsumiert, können sehr unangenehme Folgen eintreten: Angefangen bei Übelkeit, Erbrechen und Verdauungsproblemen bis hin zu starken Krämpfen kann es bei Verabreichung einer größeren Menge des Extraktes zu inneren Blutungen, Organversagen und Kreislaufzusammenbrüchen kommen. Nachdem eine gewisse Menge des Extraktes aufgenommen wurde, verliert der Betroffene das Bewusstsein. Wenn ihm dann keine fremde Hilfe zukommt, führen die erwähnten Auswirkungen nicht selten auch zum Tod. Dafür muss aber wie bereits erwähnt eine nicht unerhebliche Menge des Giftes aufgenommen werden, wobei natürlich der Konsum von reinem Extrakt deutlich heftigere Wirkung zeigt als zum Beispiel der Konsum von Bornenstachel-Beeren.

Neben den oben ausgeführten Wirkungen benebelt das Gift immer weiter die Wahrnehmung und die geistigen Fähigkeiten des Konsumenten. Ob dieser Rauschwirkung sind die Beeren bei vielen Skarnländern ebenfalls recht beliebt. Allerdings kann auch hier der Konsum des reinen Extraktes schnell zum komatischen Zustand führen. Vor allem die Dämpfe, die das Extrakt nach der Destillation absondert führen schnell zum Rauschzustand. Die Besonderheit der Dämpfe liegt darin, dass außer der berauschenden Wirkung keine der oben genannten Symptome auftreten. So soll es auch schon Fälle gegeben haben, in denen die Dämpfe als Betäubungsgas eingesetzt wurden und ein ganzes Dorf außer Gefecht und in einen tiefen Schlaf versetzt haben. Das Koma ist zwar nur tempörar und endet nach spätestens 2 Tagen, aber so ist es nichts desto weniger ein starkes Betäubungsgas - in geringeren Mengen auch als Beruhigungsgas einsetzbar.