Durnland

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Durnland (von durne= ein altes Wort für einen mit Moos bewachsenen Stein) ist eine Insel, die vom Volk der Durnen bewohnt wird. Eine richtige Hauptstadt gibt es aus politischer Sicht nicht, die Durnen selbst bezeichnen aber ihre Siedlung Tengen als mächtigste und wirtschaftlich bedeutsamste Stadt.

Die Position von Durnland- im Norden befindet sich das große Skarnland

Die Durnen werden von den Bewohnern des alten Kontinents oft fälschlicherweise mit den Skarnländern verwechselt, was letztere meist kränkt. Den wohl auffäligsten Unterschied zwischen den beiden Völkern machen die Helme der Krieger aus: Während Skarnländer eher pragmatisch gestaltete, glatte Helme trugen, setzten die Durnen sich die wesentlich ineffizienteren, doch furchteinflößenderen Durnenhelme auf- diese waren mit Hörnern von diversen Tierarten gespickt und sollten wohl einen furchteinflößenden Eindruck auf die Bewohner des alten Kontinents machen.

Geographie

Die Insel liegt südlich von Skarnland. Die meisten durnischen Geschichtsschreiber glauben, dass sie eigentlich zur südlichen Halbinsel von Skarnland gehört- diese Theorie wird durch das flache Meer nördlich von Durnland und durch die charakteristische schmale Form der Insel gestützt. Die meisten Skarnländer bestreiten diese Theorie, da sie ihrer Weltanschauung widerspricht- einige skarnländische Geschichtsforcher finden sie aber nicht unwahrscheinlich.

Die Strände der Insel sind durchgehend schroff und felsig. Man schätzt ihre Länge auf 25-30 km, was etwas größer wäre als die südliche Halbinsel von Skarnland. Die Breite beträgt aber nur um die 5km.

Bäume gibt es hier fast keine, und die höchste Erhebung ist das Nordskaap, eine Klippe die etwa so hoch ist wie vier aufgerichtete Jarlbären. Auffallend ist die große Verteilung an Gras im Süden, während der Norden ziemlich karg ist.

Siedlungen

Tengen

Tengen ist die größe und bevölkerungsreichste Stadt auf Durnland. Sie liegt hoch oben im nördlichen Zipfel der Insel. Die Tengenburg- der Sitz des Jarls- ist etwas außerhalb der Stadt anzutreffen. Sie wurde auf dem Nordkaap, der höchsten Klippe von Durnland erbaut. Der Begriff “Burg” ist dabei jedoch irreführend- das Gebäude ist in etwa so groß wie ein normales Haus in Tengen. Lediglich die pompöse Innenausstattung ist dem Namen Tengenburg würdig. Bei der letzten Volkszählung wurden hier 1000 Einwohner gezählt

Rudjaka

Rudjaka kann man wohl als Hafenstadt bezeichnen. Von hier aus laufen die Raubschiffe der Durnen aus. Die Stadt liegt in der östlichen Mitte der Insel- sie sticht heraus durch die verwinkelten und düsteren Gassen, in welchen sich schmierige Gauner mit Räubereien ihre Freizeit vertreiben. Bei der letzten Völkerzählung wurden 700 Einwohner gezählt.

Gissted

Im südlichen, grünen Zipfel der Insel haben sich eine Unmenge an Bauern niedergelassen. Die Stadt besteht aus vereinzelten, riesigen Höfen, in welchen große Durnenfamilien mit ihren Helfern leben. Bei der letzten Zählung kam die kleine Stadt auf etwa 150 Einwohner. Dies ist wohl der wohlhabenste Bezirk der Insel.

Sonst lebt die Bevölkerung in kleinen Höfen, die vorallem im südlichen Zipfel der Insel verstreut sind.

Fauna & Flora

Fauna und Flora sind fast identisch zu Skarnland- einzig die Rasse der Durnrinder ist ein exklusives Exemplar der durnischen Fauna, welche allerdings ein recht naher Verwandter der skarnischen Brumftkuh ist. Auf Seiten der Flora gibt es einige nicht nennenswerte Arten, die von den Durnen im Laufe der Zeit gezüchtet wurden.

Geschichte

Woher die Durnen kamen ist bis heute nicht geklärt- die Theorien reichen von der Kreuzung von freisischen und skarnischen Stämmen über die vergebliche Wanderung der Skarnen in den Süden zur Theorie der längst vergessenen Gefängnisinsel von Skarnland.

Die jüngsten Ereignisse auf der kargen Insel lassen sich wie folgt zusammenfassen- irgendwann innerhalb der letzten 100 Jahre fingen die Durnen- inspiriert von den Skarnländern- an, Raubzüge auf den alten Kontinent zu starten. Durch die Erfolge der Raubzüge entwickelte sich das zerissene, ländlich lebende Volk der Durnen allmählich zu einer politischen Gemeinschaft- zuerst wählten die kleinen Gemeinden jeweils eigene Jarle, doch mit der Zeit kristallisierte sich der starke Wunsch nach einem einzigen Führer. So wurden die Jarls nach und nach abgesetzt und es wurde nurnoch ein Jarl stellvertretend für die ganze Insel gewählt- der jetzige ist Jarl Hamstabart.

Kultur

Die Durnenhelme sind das Wahrzeichen der Insel. Zur Anfertigung nutzen die Durnen meist Hörner der Durnrind, für höher gestellte Krieger werden auch Sonderanfertigungen mit selteneren und größeren Hörnern gemacht.

Raubzüge fahren die Durnen jeden Monat. Der Fokus liegt hierbei besonders auf der Küstenstadt Malehra und kleineren Siedlungen im Norden des alten Kontinents.

Auf der Insel selbst wird nur Durnrindzucht und Schmiedekunst betrieben- für Bergbauerei fehlen die Berge, für Literatur fehlen die Leser und aufgrund der miesen Beziehungen zu sämtlichen anderen Völkern können sie auch keine Waren erfolgreich exportieren. Bezahlt wird nach dem klassischen Prinzip der Tauschwirtschaft.