Gletscher-Biene

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Gletscher-Bienen, auch Winter-Bienen genannt, sind das ganze Jahr über aktiv, wobei sie jedoch im Sommer fast unmöglich zu finden sind, und bisherige Sichtungen deuten darauf hin, dass es auch keinen speziellen, immer gleichen Ort gibt, an den sie sich in der warmen Jahreszeit zurückziehen. Sie arbeiten im Winter und stellen den sogenannten Gletscher- oder auch Winter-Honig her. Diesen können jedoch weder sie selbst noch sonst irgendein bekanntes Wesen verzehren, ohne nach dem kleinsten Bissen tot umzufallen. Gletscher-Honig kann jedoch zu Silber-Met verarbeitet werden, der sehr wohl konsumierbar ist. Dem Mythos nach ist die an sich sinnlose obwohl so mühselige Herstellung des Gletscher-Honigs der gerechte Ausgleich dafür, dass sie im Winter aktiv sind.

Ihr Lebensraum

Ihre Nester bauen Gletscher-Bienen in riesigen Eiszapfen von enormer Größe, entsprechend nur in extrem kalten Gebieten, der Volksmund spricht von "Orten, wo die Pisse splittert", mitunter auch in großen Höhlen. Da sowohl der darin gelagerte Honig als auch die Waben selbst farblich kaum von Eis zu unterscheiden sind, ist es extrem schwer, ein solches Nest zu erkennen, wenn man eines vor sich hat. Abgesehen von der Präsenz riesiger Bienen natürlich.

Verteidigungsstrategie

Gletscher-Bienen sind wie die meisten Bienenarten nicht aggressiv, solange man sie in Ruhe lässt. Reizt man sie jedoch, verteidigen sie sich und ihre Königin, indem der gesamte Schwarm in einer besonderen Formation fliegt, welche selbst wie eine riesige Gletscher-Biene aussieht. Diese verhält sich aufgrund des offenbar sehr wandelbaren Gewebes der Bienen auch wie eine einzige riesige Biene, inklusive deren verletzbaren Schwachstellen, allerdings mit der Ausnahme, dass sie den Einsatz ihres Stachels überlebt. Diese sogenannte "Pseudo-Riesen-Gletscher-Biene" oder "Pseudo-Riesen-Biene" kann je nach Schwarm bis zu 4 Meter groß werden, ist jedoch aufgrund der schwierigen Koordination deutlich langsamer als fast alle anderen flugfähigen Wesen, meist entspricht ihre Geschwindikeit in etwa der eines Menschen zu Boden. Der Stachel einer Pseudo-Riesen-Biene ist lang genug, um einen Jarlbären aufzuspießen, entsprechend erfolgreich ist diese Abschreckungsmethode. Sobald sich ein Schwarm zu einer Pseudo-Riesen-Biene zusammentut, zieht sich die Königin in das Nest zurück und verharrt dort, bis der Feind vertrieben ist.

Die Königin

Die Königin eines Gletscher-Bienen-Staates, auch "Eiskönigin" genannt, wird gerade einmal so groß wie eine ganz normale Biene. Ansonsten erkennt man sie nur an der gläsern-blauen Färbung, sowie an einem klitzekleinen Krönchen. Tötet man die Königin eines Gletscher-Bienen-Staates, begehen alle ihre Untertanen kollektiven Selbstmord, indem sie alle einen winzigen Schluck ihres eigenen, giftigen Honigs trinken, den sie, vermutlich nur für diesen Fall, an ihr Fell geklebt haben.

Sonstiges

Die Körpergröße von Gletscher-Bienen entspricht in etwa der einer Boar-Ratte. Dafür besteht ein typischer Gletscher-Bienen-Staat i.d.R. aus kaum mehr als 100 Exemplaren.