Grølländer

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Die Grølländer
Das Wappen der Grølländer in colorierter und ausgeschmückter Ausführung.
Heimat Donnerinsel
Regierungsform Direkte Demokratie
Bevölkerungszahl ca 300
Staatsfarben Schwarz & Gelb

Die Grølländer sind ein sehr kleines Volk, das ihre Heimat auf der Donnerinsel hat.

Abstammung

Die Bewohner entstammen dem Volk der Katten, fühlen sich diesen aber nicht mehr zugehörig. Eine Kleine Gruppe von Katten bestehend aus Gelehrten, Handwerkern und Erfindern, die sich "Die Auserwählen" nannten, beschlossen das Normadentum aufzugeben und eine Zivilisation zu Gründen, die ihre eigenen Regeln und Gesetze kennt. Jedoch wollte ihnen nimand Land zum Siedeln geben. Daher entschlossen sie sich einen kargen Fels auf hoher See so zu bearbeiten, dass er bewohnbar ist. Dank der guten Handwerker und Erfinder schafften sie dies innerhalb einiger Jahre.

Gesellschaft

Die Lebensweise der Grølländer und ihr System wird grundsätzlich von allen anderen Völkern verachtet.

Bevölkerung

Auf der Donnerinsel wohnen nur ca. 100 Grølländer. Es gibt außerdem ca. 200 weitere Grølländer, die als Vertreter und Handelspartner in den wichtigsten Städten auf der ganzen Welt verteilt sind, oder auf den Handelsschiffen die Meere bereisen. Die Grølländer auf den Außenposten haben die Aufgabe gute Handelsgeschäfte abzuschließen, sowie die diplomatischen Beziehungen zu dem jeweiligen Volk zu pflegen.

Politik

Die Grølländer verhalten sich politisch neutral und führen keine Kriege. Sie unterhalten wichtige Handelsbeziehungen zu allen Völkern. Aufgrund der speziellen geographischen Gegebenheiten sind sie auf diesen Handel angewiesen und können es sich nicht leisten ein Volk durch Krieg als Feind zu haben. Sie haben Friedensvereinbarungen mit jedem Jarl aller Stämme getroffen. Da Abmachungen bei manchen Völkern nur einen geringen Stellenwert haben, verfügt die Donnerinsel über defensive Maßnahmen und ist so gut wie uneinnehmbar. Das einzige politische Mittel das die Grølländer haben sind Handelsbeschränkungen.

Die Grølländer vermeiden es, dass eine oder mehrere Personen aus der Bevölkerung irgend eine Form von Macht bekommt. Entscheidungen werden über gleichberechtigte, faire und geheime Wahlen getroffen.

Legislative

Am Ende jeder Woche wird ein Ting abgehalten, in dem jeder Grølländer über 16 Jahre einen Vorschlag unterbreiten kann. In dringlichen Situationen kann ein solches Ting auch sofort einberufen werden. Der Verfasser des Vorschlags bringt vor allen Grølländer seine Argumente vor. Anschließend werden Fragen und Gegenargumente diskutiert. In einer geheimen Wahl wird dann über den Vorschlag abgestimmt. Es gibt bei jeder Abstimmung die Möglichkeiten "Ja", "Nein" und "Enthaltung". Die einfache Mehrheit reicht, damit ein Vorschlag angenommen oder abgelehnt wird. Erreicht "Enthaltung" mehr als 50%, scheint die Meinungsbildung vieler noch nicht abgeschlossen zu sein und der Vorschlag wird in der nächsten Woche erneut diskutiert.

Judikative

Es gibt keine Richter, um eine Machtkonzentration auf eine Person zu verhindern. Die Schuld oder Unschuld eines Angeklagten wird demokatisch ermittelt. Der Beschuldigte bringt mit Unterstützung seines Beraters alle Beweise vor, die seine Unschuld zeigen. Der Kläger zeigt auf, warum der Beschuldigte die Tat begangen hat und kann sich ebenfals einen Berater organisieren. Am Ende der Beweisführung stimmen alle Grølländer über 16 Jahre mit "Ja", "Nein" oder "Enthaltung". Eine einfache Mehrheit reicht für den Urteilsspruch. Gewinnt "Enthaltung", muss in einer neuen Runde Beraten werden.

Die Strafen reichen von Extra Arbeitsschichten bis zur Höchststrafe: Dem Aberkennen der Volkszugehörigkeit, dem Brandmarken auf Wange und Stirn und Aussetzen des Schuldigen auf einem zufällig ausgewählten Ort.

Exikutive

Es gibt keine Polizei in dem Sinne. Die Gemeinschaft ist relativ klein und auf engem Raum. Sollte eine Situation entstehen in der Hilfe benötigt wird, sind genug Leute in Reichweite, die einschreiten können.

Abstimmungen

Zeichnung und Animation der Wahlapparatur von Vorne (oben) der Schnittzeichnung (Mitte) und von der Sicht des Wählers (unten)

Für die Abstimmung steht eine Apparatur zur Verfügung. Jeder bekommt unmittelbar bevor er vor die Apparatur tritt eine Münze. Sie wird "Schwere Schicksals Münze" genannt und besteht aus Blei, dem schwersten Material, das den Grølländer bekannt ist. Der stimmberechtigte Grølländer tritt nach dem Erhalt der Münze vor die Apparatur. Auf der Tischfläche sind drei Kreisrunde Aussparungen in die die Münze genau hinein passt. Der Wähler legt die Münze in eine der mit "Ja", "Nein" und "Enthaltung" beschrifteten Aussparung. Anschließend Schiebt er die beweglichen Aussparungen in die Apparatur und die Münze fällt in die entsprechende Urne. Ein Sichtschutz ermöglicht die geheime Wahl. Hat jeder abgestimmt, wird der Vorhang abgenommen und die Urnen, die an einer jeweils gleich starken Feder hängen, werden sichtbar. Die Urne, die am tiefsten hängt gewinnt die Abstimmung. Eine Skala hilft beim Abschätzen. Ist kein klarer Sieger zu erkennen, muss die Anzahl an Münzen ausgezählt werden. Unmittelbar vor und nach der Abstimmung wird öffentlich das System geeicht.

Durch diese Methode ist sichergestellt, dass die Wahl demokratisch und anonym abläuft:

  • Der Sichtschutz gewährleistet eine geheime Wahl.
  • Da der Schlitten mit den Aussparungen über den Tisch hinaus ragt, ist von außen sichtbar wie oft jemand abstimmt. Somit kann jede Person nur ein mal abstimmen.
  • Jede Stimme hat das selbe Gewicht. Durch die Vorichtung kann keine größere Münze geschoben werden. Blei ist das schwerste bekannte Material, wesshalb auch keine Schwerere Münze abgegeben werden kann.

Religion

Die Grølländer haben keine Religion. Sie verschreiben sich ganz der Wirtschaft, Wissenschaft und Technik. Aus diesem Grund werden sie von anderen Völkern auch als emotions- und humorlos bezeichnet. Sie versuchen alle Naturphänomene wissenschaftlich zu ergründen, auch wenn ihnen das nicht immer gelingt. Sie akzeptieren, dass sie auf manche Fragen keine Antwort wissen. Fragt man sie z.B. Woher denn das Skarnland kommt, wenn es nicht die Götter geschaffen haben, sagen sie, dass sie es noch nicht wissen und das auch in Ordnung ist.

Sozialleben

Die Grølländer sind ein sehr aufgeklärtes, hygienisches und intelligentes Volk. Dies macht sie anders als andere Völker, weshalb sie auch häufig als sonderbar angesehen werden. Sie haben keine speziellen Feiertage, feiern dafür sehr ausgiebig jeden Geburtstag eines Grølländers. Frauen und Männer haben die gleichen Rechte und Pflichten.

Währung

Unter den Grølländern gibt es keine Währung. Jeder führt seinen Beruf aus und erhält so die Gemeinschaft. Privaten Besitz gibt es nur in Absprache mit den anderen Grølländern und nur für sehr persönliche Dinge. Für den Handel akzeptieren sie nahezu jede Währung, gewichten diese allerdings unterschiedlich.

Berufsfindung

Mit 7 Jahren werden die Kinder für einfache Aufgaben nach Bedarf zugeteilt. Mit 10 Jahren gibt es "das Jahr der Findung". An ihrem Geburtstag verkünden sie 6 selbst gewählte Berufsgruppen, in welchen sie dann je 2 Monate lang arbeiten werden. An ihrem 11. Geburtstag müssen sie sich dann festlegen welchen Beruf sie erlernen und ausüben wollen. Sollten bereits zu viele in dem Beruf arbeiten, kann das Ersuchen des Kindes abgelehnt werden. Dies ist nur sehr selten der Fall. Ein Wechseln des Berufes kann nach einer Frist von einem Jahr beantragt und in einem Ting zur Abstimmung gebracht werden.

Außenposten

Die Grølländer haben in den wichtigsten Regionen der Welt Außenposten. Diese dienen dazu mit den jeweiligen Völkern Handelsabschlüsse zu erzielen, neue Wahren als erste anbieten zu können und diplomatische Beziehungen zu dem jeweiligen Volk zu pflegen. Dies ist einer der Hauptgründe, wesshalb die Grølländer als die besten Händler der Welt gelten. Der Außenposten ist meist in der Hafennähe, falls es keinen gibt, im Handelsdistrikt der Stadt. Ein Außenposten besteht in der Regel aus einem Haus für die Unterkunft des Vertreters mit seiner Familie und Räumlichkeiten für Termine. Es ist in der Regel eher unauffällig und nicht pompös um vor Ort kein Aufsehen zu erregen. In unmittelbarer Nähe befindet sich meist das Lagerhaus, in dem Wahren zwischengelagert werden. Der Außenpostenvertreter hat folgende Aufgaben:

  • Einfädeln von Handelsabkommen meist in Absprache mit den Händlern auf der Donnerinsel.
  • Organisieren von Handelsrouten.
  • Beobachten des Markes vor Ort.
  • Pflegen von diplomatischen Beziehungen zu den Mächtigen vor Ort.
  • Umsetzung von Aufträgen der Grølländer auf der Donnerinsel.

Liste von Außenhandelsposten

Wappen

Einfache Version des Wappens der Grølländer. Es wird u.a. auf die Waren der Donnerinsel geprägt.

Das Wappen der Grølländer hat die Form der Donnerinsel und ist in vier Quadranten geteilt. Oben links wird der Handel symbolisiert. Rechts daneben die Technologie. Darunter wird die Weisheit dargestellt. Unten Links befinden sich viele Flaggen, was bedeuten soll, dass man mit allen Völkern friedlich zusammen lebt.

Es gibt zwei Versionen. Eine hat Verzierungen und detailliertere Abbildungen. Sie wird für offizielle Siegel und Banner verwendet. Die abstraktere wird verwendet, wenn das Material keine aufwändigen Verzierungen zulässt oder der Aufwand nicht gerechtfertigt ist.

Bei der detaillierteren Version zeigt der obere rechte Quadrant, wie aus dem herabstürzenden Wasser die kinetische Energie für den Blasebalg der Schmiede verwendet wird, in der einfachen symbolisiert ein Zahnrad die Technik.