Donnerinsel

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Die Donnerinsel ist eine Insel in der Wölmsee.
Die Nordseite der Donnerinsel. Auf Papyrus gemalt nach der Überlieferung von Seefahrern

Namensgebung

Die Donnerinsel hat ihren Namen von den an der Nordseite herabstürzenden Wasserfällen, die ein lautes Donnern und große Gischtwolken erzeugen.

Geografie

Geografische Lage

Die Donnerinsel liegt weit südlich von Skarnland und nördlich des Eirnlandes. Sie befindet sich einige Kilometer östlich der Insel Südfort. Um zu den Donnerinseln zu gelangen etablierte sich bei den Skarnländern der Spruch "Bei Südfort links abbiegen". Da Südfort jedoch manchmal Unterwasser liegt, soll so mancher unerfahrene Seefahrer auf dem Weg zu der Donnerinsel im ewigen Sand gelandet sein.

Die Donnerinsel besteht aus massivem dunklem Felsgestein, ragt senkrecht ca. 100 m aus der Wölmsee empor und hat eine quadratische Grundform, wobei die Nordseite halbkreisförmig ist. An den Ecken der quadratischen Grundform befindet sich jeweils eine Felsspitze. Zwischen diesen erstreckt sich ein Plateau. In der Südöstlichen Ecke entspringt ein Geysir. Aus diesem tritt kontinuierlich warmes Wasser aus und nur selten kommt es zu schwachen Eruptionen. Das Wasser wird in Bewässerungskanäle geleitet und überschüssiges Wasser fließt zur Nordseite über zwei Wasserfälle ins Meer ab. Die restliche Fläche des Plateaus wird landwirtschaftlich genutzt, genauso wie die Süd-, Ost-, und Westseite der Klippen. Die Pflanzen werden an den Hängen mit Gerüsten, Halterungen und Gefäße befästigt.

Geologie

Die Donnerinsel ist ein Überbleibsel einer untergegangenen viel größeren Insel. Diese hatte eine Struktur ähnlich dem Grand Canyon. Die ursprüngliche Insel lag auf einer divergierenden Plattengrenze. Bei einem großen Erdbeben sank das komplette Gebiet ab. Die Insel zerfiel dabei, nur die Spitze des höchsten Berges ragt bis heute aus dem Meer und bildet die Donnerinsel

Bearbeitung der Insel durch den Mensch

Das komplette Plateau der Insel wurde bearbeitet. Die Felsspitzen wurden von den Bewohnern so modelliert, dass sie nur noch an den vier Nebenhimmelsrichtungen existieren und Hörnern ähneln. In der Mitte wurde eine linsenförmige Vertiefung mit vielen kleinen Spiegelmosaiken geschaffen. Um den Parabolspiegel wurde der Fels abgetragen und fruchtbare Erde vom Festland aufgeschüttet. Kanäle, gespeist durch einen Geysier im Südosten, bewässern die fruchtbaren Felder und münden an der Nordseite ins Meer. Die Klippen der Insel waren ursprünglich etwas schräger und wurden so bearbeitet, dass sie möglichst senkrecht sind, um Angreifern das Erklimmen zu erschweren. An ihnen sind nun Konstruktionen angebracht, die dort Landwirtschaft ermöglichen.

Klima

Auf der Insel herrschen ganzjährig angenehm warme Temperaturen und es gibt keine Jahreszeiten. Es regnet nur äußerst selten, der Geysir versorgt die Bewohner und Pflanzen jedoch mit ausreichend Wasser.

Bewohner

Hauptartikel: Grølländer

Die Bewohner entstammen dem Volk der Katten, fühlen sich diesen aber nicht mehr zugehörig und nennen sich Grølländer. Der Name kommt von dem ständigen Grollen der Wasserfälle, das auch schon der Insel den Namen gab. Das Volk besteht aus ca. 680 Menschen auf der Insel, sowie ca. 30 Vertretern in den anderen Wichtigen Teilen der Welt.

Politische Einstellung

Die Grølländer verhalten sich politisch neutral und führen keine Kriege. Sie unterhalten wichtige Handelsbeziehungen zu allen Völkern. Aufgrund der speziellen geographischen Gegebenheiten sind sie auf diesen Handel angewiesen und können es sich nicht leisten ein Volk durch Krieg als Feind zu haben.

Religion

Die Grølländer haben keine Religion. Sie haben sich ganz der Wissenschaft und Technik verschrieben. Aus diesem Grund werden sie von anderen Völkern auch als emotions- und humorlos bezeichnet.

Gesellschaft

Die Grølländer sind ein sehr aufgeklärtes, hygienisches und intelligentes Volk. Dies macht sie anders als andere Völker, weshalb sie auch häufig als sonderbar angesehen werden. Sie haben keine speziellen Feiertage, feiern dafür sehr ausgiebig jeden Geburtstag eines Grølländers.

Technik auf der Insel

Technische Zeichnung einiger Mechaniken der Insel. Erstellt von grølländischen Ingenieuren.

Die Wohnräume

In den Fels sind Stockwerke gehauen, in welchen die Bewohner leben, arbeiten und schlafen. Die Räume wurden mit Kalksteinfarbe Weiß angemalt, damit möglichst viel Licht an den Wänden reflektiert und die Räume heller erscheinen. Die obersten vier Stockwerke erhalten über eine Spiegelkonstruktion Tageslicht, alle anderen werden über ein sehr effizientes System aus Fackeln, Kerzen und Öllampen beleuchtet. Die Etagen werden von oben nach unten gezählt.

Oben, im 1. Stock, befindet sich der Hauptsaal. Dieser wird verwendet für:

  • Freizeitaktivitäten
  • Versammlungen
  • Essen

Darunter befinden sich die Ställe für die Hühner und ein paar Schweine. Die anderen beiden mit Tageslicht beleuchteten Stockwerke darunter sind die Arbeitsstätten, u.a. für die Händler, Verwalter, Handwerker, Entwickler und Gelehrten. Im 5. bis 8. Stock befinden sich die Schlafräume. Im 9. Stock, der deutlich höher ist als die anderen, ist die Schmiede sowie andere kleinere Produktionsstätten. Die Werke in diesem Stock verfügen über Maschinen, die mit Wasserkraft betrieben werden und müssen deshalb tiefer liegen, damit die in Kanälen nach unten geleiteten Wassermassen genug kinetische Energie haben um die Geräte anzutreiben. Im 10. Stock befindet sich die Eingangshalle. Darunter folgen weitere 3 Stockwerke mit Vorratsräumen. Der tiefste von ihnen liegt unter dem Meeresspiegel und ist besonders kalt. Hier lagern verderbliche Lebensmittel, damit sie länger halten.

Der Parabolspiegel

Der Parabolspiegel auf dem Plateau der Insel dient der Bündelung des eintreffenden Sonnen- oder Mondlichts. Der Krater ist mit kleinen Spiegelmosaiken ausgelegt, welche meist nachts gesäubert und ggf. ausgetauscht werden. Durch die angebrachten Spiegel wird das Licht an einem Punkt gebündelt. Am Brennpunkt befindet sich eine Linsen-, Prisma- und Spiegelkonstruktion, die das Licht zu einem Schacht im Südwesten leitet. Von dem Lichtstrahl im Schacht wird an jedem der vier Stockwerke über Spiegel etwas Licht abgezweigt und dort im Raum gestreut. Da es meist sonnig ist, reicht dies in der Regel aus um die Räume ausreichend zu beleuchten.

Wasser und Wärmeversorgung

Das warme Wasser aus dem Geysir gelangt über einen eigenen Wasserschacht und ein Kanalsystem ins innere des Felsens und wird dort verteilt. Jedes Stockwerk hat mindestens einen Brunnen. Da das Wasser aus dem Geysir warm ist, dient der Kanal auch zum Heizen der Räume. Die Donnerinsel verfügt auch über ein Abwassersystem, dessen Ende weit unter der Meeresoberfläche liegt. In der Insel ist ein zweiter Frischwasserschacht der senkrecht hinab direkt in den 9. und 10. Stock führt. Hier treibt die Kinetische Energie des Wassers Turbinen an. Diese Rotationsenergie treibt dann beispielsweise in der Schmiede den Blasebalg und den automatischen Hammer an.

Das Nordtor

Das Nordtor ist der einzige Zugang zur Insel und befindet sich im 10. Stock. Eine kleine Steintreppe führt von der Meeresoberfläche zu einem kleinen Plateau vor dem Eingang. Doch dies ist bei weitem nicht alles was dieses Tor kann. Hinter dem Tor im Inneren liegt ein Schienesystem. Über dies können verschiedene Geräte und Plattformen durch das Tor heruasgeschoben werden. Hier ein paar Beispiele:

  • Ein Steg, damit ankommende Handelsschiffe leichter anlegen können. Er kann an die Höhe des Schiffes angepasst werden.
  • Ein Fließband mit dem normal große und schwere Güter be- und entladen werden.
  • Ein Kran mit dem besonders schwere Güter leicht gelöscht werden können.
  • Eine Reparaturplattform, die kleinere Reparaturen an schwer erreichbaren Stellen eines Schiffes ermöglicht.

In der 10. Etage sind all diese Module auf Rädern und teilweise zusammengeklappt untergebracht. Mit der Rotationsenergie aus den Turbinen wird ein Getriebe angetrieben, die das jeweilige Modul vor das Tor positioniert. Eine andere Mechanik kann die Funktionseinheit dann ausfahren. Einige der Module klappen sich draußen mit Hilfe einer Mechanik auf, andere benötigen ein paar Handgriffe um Funktionsbereit zu sein.

Zur Abwehr von unerwünschten Eindringlingen besitzt das Tor auch defensive Mechanismen. Ein massives Eisentor kann herabgelassen werden. Dieses kann mit einer Wassergetriebenen Mechanik wieder hochgefahren werden und rastet oben ein. Sollte diese Barriere überwunden werden, kann der Wasserstrahl, der normalerweise die Mechanik antreibt auch in das Tor gelenkt werden und spült potentielle Eindringlinge ins Meer.

Das Nordtor ist in der Regel offen, da es auch als Frischluftzufuhr für den Blasebalg der Schmiede dient.

Das Belüftungssystem

Um die in die Insel gehauenen Schächte zu belüften ist ein passives Lüftungssystem eingebaut worden. Der Hauptschacht fängt im Südosten auf der Höhe des 9. Stocks an und endet im Nordwesten auf der Rückseite der Felsspitze. Der Anfang des Schachtes führt entlang der Geysir-Quelle wodurch er sich weiter aufheizt. Das Ende ist kälter, da es zum einen höher als der Eingang und auf der stets kühlen Nordseite liegt. Durch die hohen Temperaturunterschiede an den Enden des Hauptschachts entsteht ein starker Kamineffekt. Dieser Luftzug wird durch Nebenschächte teilweise in die Stockwerke geleitet.

Wirtschaft

Die Grølländer gelten als die Besten Händler der Welt. Wenn jemand eine Wahre erwerben will, beschaffen es die Grølländer. Um dies zu erreichen unterhalten sie zu jedem Volk Handelsbeziehungen und haben Außenhandelsposten in den wichtigsten Städten der Welt. Die Grølländer schafften es, jedes Jahr einen kleinen Handelsüberschuss zu erwirtschaften. Die Landwirtschaft auf dem Plateau und den hängenden Gärten ist so effizient, dass sie einen kleinen Nahrungsmittelüberschuss generiert, der meist gegen andere Lebensmittel, vor allem Fleisch, eintauscht wird.

Den größten Profit machen die Grølländer jedoch mit ihrer Technologie und Produktionsstätten. Besonders hervorzuheben ist die Schmiede, die modernste und leistungsfähigste im Land. Der Blasebalg wird durch Wasserkraft angetrieben, wodurch sehr hohe Temperaturen generiert werden können. Auch der Automatische Hammer wird durch diese Technologie angetrieben und sorgt so für sehr gute Schmiedeergebnisse und eine hohe Produktionsgeschwindigkeit. In den Öfen kann aus Sand, der von den Narii günstig zu erstehen ist, Glas gewonnen werden, das u.a. zu teuren Spiegeln, Fenstern oder Geschirr verarbeitet wird.

Die besonders guten Handelsgeschicke der Grølländer im Ein- und Verkauf generieren ebenfalls Profit.

Aufgrund der Geographischen Gegebenheiten müssen jedoch folgende Güter nahezu komplett importiert werden:

  • Leuchtmittel (Holz, Öl, Kerzen)
  • Stoffe
  • Fleisch (die wenigen eigenen Hühner und Schweine reichen nicht aus)
  • Rohstoffe (Erz, Kohle, Holz, Sand...)

Kommunikationswege

Die Grølländer kommunizieren mit anderen Völkern meist über Nachrichten, die die Händler auf ihren Routen mitnehmen. Ein anderes System für nicht zu weit entfernte Völker sind trainierte Brieftauben.

Planungen zum Ausbau

Zur Zeit planen die Grølländer den weiteren Ausbau ihrer Donnerinsel und sammeln dafür bereits Ressourcen.

Ein drittes Kommunikationssystem befindet sich gerade im Aufbau. Es handelt sich um ein Optisches System namens "Schnelle Meeresüberquerende Sprache" (kurz SMS) in dem ein Leuchtfeuer auf einer Felsspitze in Intervallen abgedunkelt wird. Aus der Folge von langen und kurzen Lichtimpulsen ergibt sich dann eine Nachricht, die beim Empfänger dekodiert wird.

An der Nordseite soll ein Hafen entstehen, der den Handel noch weiter vorantreiben soll.

Die Klippe im Norden soll ebenfalls über hängende Gärten verfügen, in welchen Schattenpflanzen angebaut werden. Derzeit sind Gelehrte in allen Teilen der Welt unterwegs um geeignete Pflanzensorten zu suchen.

Es wird diskutiert um die Donnerinsel herum Landgewinnungsmaßnahmen durchzuführen um die Nutzbare Fläche zu vergrößern. Dafür wurden bereits Ingenieure zu den Freisen geschickt, die auf diesem Gebiet bereits Erfahrung sammeln konnten.

Mythologie

Die Grølländer selbst glauben nicht an die Mythen und Geschichten der anderen Völker. Jedoch haben diese Völker Mythen über die Donnerinsel und die Grølländer. So haben sie eine andere Sicht auf die Entstehung der Donnerinsel: Als Borne Das Skarnland hochhob und ins Wasser zurückschlug entstand eine große Flutwelle, welche die ursprüngliche Insel hinweggeschwemmte und nur noch der höchste Gipfel stehen blieb, der die heutige Donnerinsel ist. Als Strafe für den Unglauben der Grølländer habe Borne sie auf den kargen Fels verbannt. Als er sah, dass sie diesen nutzbar machten und sich dort wohl fühlten brüllte er laut vor Wut. Der Schrei soll bis in alle Ewigkeit als lautes Grollen um die Insel hallen.