Hauke “Hedøf Sæls“ Gerdesson

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Hauke “Hedøf Sæls“ Gerdesson

Hauke Gerdesson ist ein gern gesehener und geschätzter Händler aus dem fernen Süden. Er kommt einmal jährlich über den langen Seeweg für einige Tage nach Skarnland und handelt hauptsächlich mit dem Dorf Skalme. Hier kauft er fast ausschließlich nur Øgnablökwolle und Zotlfelle, vorwiegend der Farbe Braun. Auf Fragen hierzu antwortet er immer nur, verträumt zum Himmel blickend, er hätte gerne eine Milchbar. Wie die Wolle ihm dabei helfen soll, trauten sich die irritierten Wikinger aber dann doch nicht zu fragen.

Beziehung zu Skalme:

Hauke war vor vielen Jahren durch Zufall nach Skarnland gekommen. Auf einer Geschäftsreise gen Westen geriet er auf hoher See mit seinem Boot in einen schweren Sturm und wurde, als der Mast seines Schiffes den starken Winden nicht mehr trotzen konnte und brach, von eben diesen bewusstlos geschlagen. Als der Sturm vorüber war und er, von einem deftigen Geruch geweckt, wieder zu sich kam, fand er sich, mit Verbänden an Kopf und Armen, in einer Hütte wieder. Bei genauerem Umsehen in der von ausgestopften Tieren dekorierten Behausung, bemerkte er eine wunderschöne Frauengestalt an einer Feuerstelle, die etwas Rattenähnliches in einen Topf warf, von dem der schmackhafte Geruch kam. Als er sich, stöhnend vor Schmerzen, aufrichtete, drehte sich die holde Dame um und kam mit einer Schüssel Eintopf auf ihn zu. Die Frau, was Hauke mittlerweile leicht bezweifelte, stellte sich als Geronima Rödnarok vor, der Schamanin des Dorfes. Nach einer kurzen Erklärung der Geschehnisse, ein paar Tagen Ruhe und dem Verzehr weiterer Schüsseln Allesrin ging es ihm schon viel besser und er wurde zum Jarl des Dorfes gebracht. Dort erfuhr er, dass sein Schiff samt Ladung jetzt den Wikingern gehöre. Da der Jarl aber Mitleid mit dem zwergwüchsigen, nur 1,83 m kleinen und kurzbärtigen Hauke hatte, könnte er sein Schiff in einem Kampf mit einem jungen Rekruten von Tjark Gogontar zurückgewinnen. Durch seine lange Erfahrung im Kampf gegen Piraten und Räuber, konnte er den Kampf gegen den unerfahrenen Krieger schnell gewinnen, wobei er ihm den Kopf mit nur einem Axthieb abschlug. Daher sein Beiname „Hedøf Sæls“ – zu Deutsch Kopfabschneider. Dies brachte ihm hohes Ansehen im Dorf ein. Nach ein paar weiteren Tagen Aufenthalt machte Hauke sich schließlich wieder auf den Heimweg, aber nicht ohne vorher mit den Ortsansässigen Händlern seine Waren zu Tauschen.

Verhandlungen/ Hauketied:

Seine unglaublich harten und lauten Verhandlungen mit den örtlichen Händlern, die sich immer über Stunden und Tage hinziehen, sind jedes Jahr ein gern gesehenes Schauspiel, was auch Menschen aus den umliegenden Dörfern anzieht. Seinen Gegenüber nur mit Worten und Gesten niederzuringen und an seine körperlichen Grenzen zu bringen, ist eine Eigenschaft, die die Wikinger immer wieder in Erstaunen versetzt, weshalb „Hauketied“ mittlerweile zu einem mehrtägigen Volksfest geworden ist.

Trivia:

  • durch den tagelangen Verzehr von Geronimas Allesrin, wobei sie niemanden die genauen Zutaten verrät, hat Hauke eine Immunität gegen Met entwickelt, weshalb dieser keine Wirkung auf ihn hat, außer seinem Gaumen großes Vergnügen zu bereiten.
  • Er hat von Steppken Pislmick einen ochsenbetrieben Schiffsantrieb bauen lassen, um auch ohne oder gegen den Wind fahren zu können
  • Seine Ladung bei seiner ersten „Ankunft“ in Skalme bestand aus 50 Fässern saure Gurken
  • Während der „Hauketied“ (dt.: Haukezeit) sind kriegerische Auseinandersetzungen in Skalme verboten