Kargun-Mücken

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Kargun Mücke im Winterpelz

Die Kargun-Mücken (Culicidae Cargunae) sind eine weitverbreitete Gattung von Insekten innerhalb der Familie der Stechmücken. Ihr Körperbau und Überlebenstrieb erlauben es ihnen, kältesten Temperaturen zu widerstehen. Besonders ausgeprägt ist ihr mit Chitin gepanzerter Rüssel. Vor allem im schützenden Dickicht des Tullhorsts sind sie beheimatet.


Name und Mythischer Ursprung

Benannt wurde diese resistente Stechmückenart nach einem der Hauptgötter der Freisen.

Die Existenz dieser Insekten begründen die Bewohner Skarnlands so: Kargun, der freisische Naturgott, soll so neidisch auf die Schöpfung Alfas gewesen sein, dass er eine Familie kleiner Schmarotzer und Blutsauger auf die Insel schickte, um die Idylle zu zerstören. Sie schafften es zunächst, unerkannt zu bleiben und hin und wieder Tiere und Menschen mit Krankheiten zu infizieren. Nachdem Borne verstarb und Alfa das Schild um die Heimat der Skarnländer legte, kamen zwar keine neuen Schöpfungen des fiesen Karguns mehr hinein, jedoch auch die Mücken nicht mehr hinaus, weshalb sie sich noch aggressiver verhielten und vermehrten. (siehe Mythologie und Legenden )

Merkmale

Erwachsene Kargun-Mücken sind zweigeflügelte Insekten, die zwischen drei und sechs Zentimeter groß sind. Ihre Flügel sind häutig und teilweise beschuppt. Sie besitzen lange Fühler, einen schlanken, Körper mit Chitinpanzer und lange Beine. Auch ihr langer Rüssel ist mit einer angespitzten Chitinschicht überzogen, welche den Rüssel verhärtet und sie sogar durch Leder und, so sagt man, durch die Haut von Trollen stechen lässt.
Die Mücken besitzen außerdem die Fähigkeit sich aus dem Panzer feine Chitinhärchen als eine Art Winterpelz wachsen zu lassen, um auch in hohen Gefilden und bei unsäglich tiefen Temperaturen überleben zu können. Das Höchstgewicht ausgewachsener Weibchen beträgt zirka 10, im Winter bis zu 20 Milligramm.

Die Weibchen sind deutlich größer als die Männchen. Meist tragen die Weibchen Eier an ihren Hinterbeinen, die von den Männchen jederzeit befruchtet und an trockenen Stellen abgeworfen werden können. Die Eier können nur an trockenen und vor Licht geschützten Orten schlüpfen, da sonst die Flugfähigkeit und der Panzer nicht ausreichend ausgebildet werden kann.

Durch den schweren Panzer und die Behaarung im Winter können sie keine Höhere Geschwindigkeit als 1,5 km/h erreichen, was jedoch auch bei kleineren Exemplaren variieren kann.

Ernährung

Fälschlicherweise wird angenommen, dass sich die Kargun-Mücken vom Blut ihrer Opfer ernährt. Dabei erhält die Mücke ihre überlebenswichtigen Nährstoffe hauptsächlich aus dem Saft der Bornenstachelbeeren. Dieser wird durch den Rüssel aufgesaugt und mit Speichel verdünnt, sodass er genug Energie für etwa sieben Tage liefert. Jedoch ist die Annahme, dass Blut eine überlebenswichtige Bedeutung im Leben der Mücken hat, keineswegs falsch.

Da das Blut der Zotls, Jarlbären und Menschen wichtige Mineralstoffe enthält, die zur Bildung der Eier (weiblich) und Samenzellen (männlich) benötigt werden, dient die Blutaufnahme hauptsächlich der Fortpflanzung. Aufgenommen wird das Blut durch den gepanzerten Rüssel, welcher einerseits den Mückenspeichel einflöst und das Opferblut aufsaugt. Der Speichel dient hierbei zur Betäubung der entstandenen Wunde, hierbei wird auch ein wenig des erhaltenen Beerensaftes abgegeben. Sollte die Mücke zu lange am Opfer saugen, kann es also zu einer Infektion kommen, die leichte Krämpfe oder Übelkeit hervorruft. Vor allem für Babys und Kleinkinder kann ein einzelner Stich üble Folgen haben.

Überleben

Der feste Chitinpanzer beschützt sie vor Kälte und Wind. Außerdem sind sie so schwerer zu erschlagen oder zu zertreten. Auch ihr Pelz beschützt sie vor Fressfeinden, Kälte und Druck.
Meist ziehen sie sich bei Regen in Erdlöcher zurück oder verstecken sich unter naheliegenden Bäumen. Werden ihre Flügel zu nass, so können sie nicht mehr fliegen. Zu ihren natürlichen Fressfeinden gehören der Hruta-Frosch sowie, mancher Erzählung nach, der Nokk. Auch Raubvögeln dienen sie hin und wieder als Mahlzeit. Wenn Tiere zu viele Kargun-Mücken auf einmal verschlingen, kann dies leicht berauschende Wirkungen haben.

Abwehrmethoden

Da sich die Menschen der Anwesenheit dieser Insekten vollkommen bewusst sind, werden ihre Türen und Fenster meist mit schwerem Leder behangen. Auch die Schlafgewänder sind meist genau so dick wie das Tagesgewand. Es wird darauf geachtet, dass keine Körperstellen frei bleiben.

Die Mücken fühlen sich unwohl bei und im Wasser, da die Wahrscheinlichkeit, einem Hruta-Frosch zu begegnen, sehr hoch ist und die Möglichkeit, flugunfähig zu werden, besteht. Darum ist es ratsam, stets Wasser bei sich zu tragen, oder neben einem See zu nächtigen.

Auch ein leises, dunkles Brummen kündigt die Ankunft eines solchen Insektes an. Sollte also mit einem Kleinkind an der frischen Luft übernachtet werden, gilt es, immer ein Ohr offen oder ein Wachtier bei sich zu haben.