Nokk

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Bild des Nokk.

Der Nokk ist ein Wassermann, der durch die Sage „Die Schöne und der Nokk“ vielen Wikingern in Skarnland bekannt ist.

Die Schöne und der Nokk

Die Schöne und der Nokk ist eine bekannte Sage aus dem Skarnland:

"Es war einmal eine bildhübsche, starke junge Frau, die mit ihrem Mann ein vergnügtes Leben führte. Sie hatten Geld und Gut und ihr Wohlstand nahm von Jahr zu Jahr an. Aber Unglück kommt über Nacht und wie ihr Reichtum gewachsen war, so schwand er von Jahr zu Jahr wieder hin. Eines Tages wurde der Mann der Schönen schwer krank und weil sie kein Reichtum und kein Gut mehr hatten, konnten sie sich auch keine Heiltränke der Alchemisten leisten. So lief die Schöne zur Wölmsee, denn dort, wie man ihr erzählt hatte, gab es seltene Perlen für die selbst die verbittertste Witwe all ihr Reichtum eintauschen würde. Als sie an das nebelige, dicht bewachsene Ufer der See ankam, fing sie an zu suchen, merkte jedoch schnell, dass es keinen Sinn hatte. Denn das Wasser der See war viel zu grün und unklar als dass man hätte etwas sehen können. Da die Schöne nicht mehr weiter wusste, setzte sie sich ans Ufer auf den dicht bewachsenen Boden und fing an zu weinen. Plötzlich wie aus dem Nichts stand ein junger Mann vor ihr. „Wieso weinst du, junges Weib?“, fragte der Fremde. „Ich kam hierher um die seltenen Perlen des Sees zu finden aber der See ist so dunkel und nebelig, dass ich niemals eine finden werde.“, antwortete die Frau mit trauriger Stimme. Auf das letzte Wort der Schönen sprang der Mann in den See und tauchte kurz darauf wieder auf. Er hatte eine Perle in der Hand, die so groß wie eine Faust war. Das Weib machte große Augen. „Ich schenke sie dir. Aber nur wenn wir uns von nun an jede Woche hier an der See treffen.“, sagte der Taucher mit einem Grinsen im Gesicht. „Sei‘s drum.“, antwortete die Schöne. Die Perle tauschte sie gegen die Heiltränke der Alchemisten und welche ihren Mann schnell wieder genesen ließen. Ihm aber erzählte sie nichts von ihrem wöchentlichen Treffen mit dem Fremden.

Monate vergingen und die Schöne verliebte sich in den Fremden. Und weil sie ein schlechtes Gewissen hatte, erzählte sie ihm beim nächsten Treffen am Ufer der Wölmsee, dass sie einen Mann hatte. Der Fremde war eifersüchtig. „Ich muss dir auch was erzählen“, sagte er. Seine Haut würde grün und seine Gesicht fischähnlich. Die Frau erschrak und wich zurück. „Ich bin der Nokk!“, schrie er, packte sie am Arm und zog sie in den tiefen See.