Teufelswurzling

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ausgegrabener Teufelzwurzling

Der Teufelswurzling (pl. die Teufelswurzlinge), auch gemeiner Wurzling genannt, ist ein fleischfressender Hybrid aus Pflanze und Tier, dessen Aussehen einer Steckrübe ähnelt. Er ist für seinen schrillen Schrei und seine Aggressivität bekannt. Der Teufelswurzling gehört zur Gattung der Röbeltiere.

Beschreibung

Aussehen

Teufelswurzlinge haben eine Gesamtgröße von bis zu 30cm. Der Körperaufbau des Teufelswurzlings ähnelt dem eines Menschen, wobei der Torso die Form einer knubbeligen Steckrübe hat. Jedoch hat der Teufelswurzling keinen Kopf, sondern besitzt einen großen Mund mit spitzen Zähnen, welcher fast ein Drittel seines Torsos ausmacht. Etwas über dem Mundende ist auf jeder Seite ein kleines Loch, welches einen Gehörgang bildet. Die zwei Arme und Beine haben die Form von Baumstümpfen. An den Enden dieser Stümpfe hat der Teufelswurzling lange, messerscharfe Klauen, welche jeweils aus drei Partien bestehen. Diese können entweder zum Angriff auseinandergespreizt oder zusammen als Schaufel zum Graben fungieren. Der Körper des Teufelswurzlings hat bei jungen Exemplaren eine strahlend weiße und bei älteren eine „dreckig“ weiße bzw. braunweiße Färbung. Außerdem hat er am oberen Ende Blätter, welche Blättern von verschiedenen Wurzelgemüsen in Form und Farbe nachempfunden sind. Diese können je nach Art unterschiedlich ausfallen.

Verbreitung

Teufelswurzlinge sind in Ølaheim und Eirnland vorzufinden, aber nur selten anzutreffen. Teufelswurzlinge bevorzugen Waldgebiete, Grasflächen und Felder. Sie sind Einzelgänger, aber manchmal auch in kleinen Gruppen von zwei bis maximal vier Exemplaren zu finden.

Nahrung

Teufelswurzlinge sind Fleischfresser, sie ernähren sich hauptsächlich von Schnecken, Raupen und Insekten, aber manchmal auch von größeren Tieren, wie Vögeln, Mäuse usw.. Dafür gräbt sich der Teufelswurzling ein und lockt diese Tiere mit einem Botenstoff und seinen Blättern an. Falls ein Beutetier ein Blatt auch nur berührt, schnellt der Teufelswurzling nach oben und verschlingt es mit einem Biss.

Feinde

Kleine Tiere, die den Blättern des Teufelswurzlings zu Leibe rücken könnten, stehen auf seiner Speisekarte. Für große Tiere hat der Teufelswurzling einen ausgeklügelten Sinn, damit spürt er die Vibrationen der Erde. Er kann so bis auf wenige Meter Entfernung größere sich nähernde Tiere ausmachen. Falls diese ihm zu nahe kommen, schnellt der Teufelswurzling nach oben und stößt einen lauten schrillen Schrei aus. Falls das Tier noch nicht die Flucht ergriffen hat, greift der Teufelswurzling wie ein Tollwütiger mit seinen Zähnen und Klauen an, während er weiterhin schreit. Er attackiert den Feind bis dieser klein bei gibt und die Flucht ergreift oder sich für eine Weile nicht mehr bewegt. Für den Teufelswurzling ist dabei nicht an die eigene Flucht zu denken, egal wie groß das Tier ist. Natürlich hat er z.B. gegen ein Skålp keine Chance, aber er kann mit dieser Technik die meisten Tiere verjagen. Auch andere Teufelswurzlinge werden, mangels an Sinnen, für Feinde gehalten. Erst wenn sie zu schreien beginnen, merken sie, dass es sich um einen anderen Teufelswurzling handelt.

Fortpflanzung

Wie sich die Teufelswurzlinge fortpflanzen ist bislang unklar. Man geht aber davon aus, dass Teufelswurzlinge Zwitter sind und dass sie sich in eingegrabenem Zustand fortpflanzen. Manche glauben, dass Teufelswurzlinge sich nicht fortpflanzen, sondern dass sie von bösen Geistern zum Leben erweckte Steckrüben sind, damit sie mit ihrem Geschrei die Menschen terrorisieren.

Mensch und Teufelswurzling

Bedrohung

Es droht keine ernsthafte Gefahr für den Menschen, wenn man sich richtig verhält und sofort das Weite such oder mit einem gezielten Schlag dem Teufelswurzling den Garaus macht. Ansonsten darf man auf keinen Fall hinfallen, denn dann kann der Teufelswurzling nicht nur Beine, sondern auch Bauch und Kopf attackieren, was zum Tod führen kann.

Nutzen

Alle Teile des Teufelswurzlings sind in keiner Form genießbar, enthalten aber auch keinerlei wirksames Gift, welches verwendet werden könnte. Dennoch werden Teile des Teufelswurzlings von Schamanen, Hexern und Sehern als Zutat für Gebräue oder im Ganzen für ihre Rituale, als eine Art religiöser Fetisch, verwendet. Die Klauen und Zähne können als Schmuck oder als Spitzen für Pfeile verwendet werden, welche aber nicht von all zu hoher Qualität zeugen.

Sonstiges

Teufelswurzlinge gehen aufrecht und können für kurze Strecken bis zu 20km/h rennen.

Wenn es kalt wird und die Erde langsam zu gefrieren beginnt, wirft der Teufelswurzling seine Blätter ab, vergräbt sich tief in die Erde und hält eine Art Winterschlaf, bis es wieder wärmer wird. Seine Blätter wachsen dann innerhalb weniger Wochen nach.