Vrede

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Vrede

Vrede ist der Name eines Drachen, der in den Legendenerzählungen der Stämme des Gråtakel-Gebirge (Skarnen) vorkommt.

Die Legende von Vrede

Als Borne Skarnland aus dem Festland heraus riss und ins Meer warf, erwachte ein großer schwarzer Drache, der in der Erde des Landes geschlafen hatte. Sein Name lautete Vrede. Wütend über die Störung seines Schlafes, griff er Borne an und ein Kampf entbrannte, den Borne für sich entscheiden konnte. Vrede floh in den Himmel, verblieb jedoch in der Nähe von Skarnland, da es ihn zurück in seine Höhlen zog. Über die Zeit seines Schlafes war er träge geworden und die Geschicke der Welt interessierten Vrede nicht mehr. Als Niemand darauf achtete, schlich Vrede zurück ins Gebirge, doch aus Furcht vor der Kraft Bornes wagte er sich nicht von den höchsten Gipfeln herunter und versteckte sich dort in den Wolken. Selbst nach Bornes Tod, wagte er sich, aus Ehrfurcht vor den Skarnländern, nicht hervor und so sitzt er der Legende nach noch heute auf dem höchsten Gipfel des Gråtakel. Sein immerwährender Groll führt dazu, dass er immer wieder in Raserei verfällt. Sein Brüllen dringt dann auch in den tieferen Tälern durch die Berge und jeder der dort unterwegs ist, sucht Schutz, damit er nicht von Geröll erschlagen wird, welches Vrede bei seiner Raserei losreißt und hinab stößt.

Herkunft und Beschreibung

Die Legenden des Drachen dienten den Skarnländern als Erklärungen für die ausgedehnten Höhlensysteme des Gråtakel, welche bis heute nicht besonders gut erforscht wurden, sowie als Warnung vor vielen Gefahren des Gebirges. Darunter fallen unter anderem Steinschläge, Stürme, peitschende Winde oder Lawinen, die alle als mögliche Folgen von Vredes Raserei angesehen werden. Außerdem ist ein rasender Drache angsteinflößend genug, um Kinder davon abzuhalten, bei gefährlichem Wetter in den Bergen herum zu wandern. Beispielsweise soll Vrede bei schlechter Sicht auf den Gipfeln der Berge sitzen und die einheimischen Stämme warnen davor, dann durchs Gebirge zu wandern. Seine Wut darüber, seinem ehemaligen Heim so nah zu sein, soll Vrede derart rasend machen, dass er immer wieder Geröll von den Hängen reißt, und in die Täler hinab wirft. Sein Heulen dringt dann durch die Schluchten der Berge. Bei gutem Wetter flieht Vrede der Legende nach von den Gipfeln, um nicht gesehen zu werden und kreist so hoch wie möglich über der Insel. Erst später wurden die Details um den Kampf mit Borne und die daraus resultierenden Konsequenzen zu den Legenden hinzugefügt.

Beschrieben wird Vrede als schwarzer Drache. Er soll sich mit seinen scharfen Krallen in die Erde eingegraben haben, wo er ein weitläufiges Tunnelsystem anlegte. Sein Kopf sieht aus, wie der einer Echse mit rotglühenden Augen und seine Schuppen schützen ihn sowohl gegen Hitze als auch gegen eisige Kälte. Er besitzt zwei Vorderfüße und zwei Hinterfüße, einen lange schuppigen Schwanz und zwei weite Schwingen, mit denen er bis zu zwei Tage über den Himmel gleiten kann, ohne ein einziges Mal mit den Flügeln zu schlagen.

Triviales

Vor dem Haupthaus der Geitrid ziert ein Drachenkopf eine Art Totem, dass Vrede darstellen soll.