Grúskall

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Grúskalls stellen eine große Art von Raubtieren dar, die ihr Zuhause auf Skarnland haben. Ihren Namen verdanken sie ihrer grauen Haut.


Beschreibung


Grúskalls sind sehr selten anzutreffen. Man schätzt, es seien nur wenige Exemplare auf Skarnland vorhanden. Verschiedene Quellen berichten von den gewaltigen Fleischfressern. Der Naturforscher Jark Milnar beschreibt ein besonders großes Exemplar wie folgt:

"Ein gewaltiger Körper, so schwer wie drei Pferde, getragen von vier kräftigen Beinen und schildgroßen Tatzen, die mit ihren kühn geschwungenen Krallen beim laufen Löcher in die Erde bohren. Ein monströses Gebiss, so groß, dass ein ausgewachsenes Schaf mühelos darin Platz finden würde. Der Unterkiefer, der schlangenartig weit geöffnet werden kann, wird durch zwei schwertlangen Reißzähnen gekrönt, die selbst bei geschlossener Schnauze aus dieser herausragen. Zwei - für die Größe des Schädels - kleine, schwarze Augen mit gelber Iris suchen wild die Gegend ab. Mit einer hohen, schwarzen Mähne sieht dieses Tier aus, als wäre es der Unterwelt entflohen. Seine graue Haut wird nur durch einzelne Haare bedeckt. Sein lauter, dunkler, lang anhaltender Schrei lässt das Blut in meinen Adern gefrieren, meine Lungen vibrieren und meinen After weiten"


Lebensraum


Jark Milnar war der einzige Forscher, dem es gelungen ist, Grúskalls mehrfach beobachten und erforschen zu können. Man treffe sie "fast ausschließlich" in kargen Gebieten und Regionen rund um die Skarnen an, obwohl sie manchmal, so verraten es Fußspuren, auf der Suche nach Nahrung bis an die Waldränder Skarnlands vordringen. Sie meiden die Begegnung mit Jarlbären, die in den Wäldern leben. Beide Tiere gehen sich lieber aus dem Weg, da das Zusammentreffen dieser riesigen Räuber für eine Seite immer tödlich endet, so verraten es blutige Kadaver mit arttypischen Bissspuren.


Verhalten, Ernährung und Jagd



Grúskalls gelten als sehr aggressiv. Ihr Revier verteidigen sie mit aller Härte gegen Eindringlinge. Jark Milnar konnte aus einiger Entfernung, verborgen hinter einem Felsen, sogar die Jagd eines Grúskalls auf einen kleinen Gjōstablutkeiler beobachten. Dazu stach der Grúskall seine Vorderklauen in sein Opfer und biss mit seinen Reißzähnen große Fetzen Fleisch aus dem Leib. Generell hat er einen großen Appetit und jagt daher alle Tiere, die er vorfinden kann. Pro Tag braucht der Grúskall über 50 kg Fleisch, die Hälfte des Gewichtes eines Gräberochsen. Um die Gegend besser beobachten zu können, aber auch als Drohgebärde gegenüber anderen Exemplaren, steht der Grúskall aufrecht auf den Hinterbeinen. Dabei soll er eine Höhe von über 2 Mann erreichen. Beim Klettern benutzt er seine Vorderklauen, um sich über die schroffen Felsformationen bewegen zu können.


Letzte bekannte Sichtung


Angriff auf eine Ziegenherde auf einer Alm in den Skarnen. Laut dem Schäfer soll der Grúskall in jeder Tatze ein Schaf ergriffen und auf den Hinterbeinen gemächig gehend verschwunden sein.