Korm-Tiger

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Merkmale

Korm-Tiger werden bis zu 2m lange (gemessen von der Schnauze bis zur Schwanzspitze). Hierbei ist zu beachten, dass Weibchen stets größere und massiver gebaut sind als Männchen. Im Vergleich zu ihrem Kopf haben Korm-Tiger große und stark bewegliche Ohren. Ihr gutes Gehör ist bei Skarnländern gut bekannt, so entwickelte sich die Redensart "Ohren wie ein Korm-Tiger haben...".

Lebensraum

Korm-Tiger leben fast ausschließlich im Tullhorst und nur trächtige Weibchen verlassen diesen. (siehe Fortpflanzung). Ihre gesamte Physiologie ist auf das Leben im Wald angepasst.

Ihr Fell wechselt, zur Anpassung an die Jahreszeiten, die Farbe. Im Sommer besitzen sie breite sattgrüne Streifen auf braunem Grund; im Herbst, wenn sich die Laubbäume im Tullhorst rotverfärben, tun es auch die Korm-Tiger. Im Winter sind Korm-Tiger hellgrau und weiß und im Frühling bekommt ihr Fell eine frische grüne Färbung mit grauen Flecken.

Lebensweise

Die Morgen- und Mittagsstunden verbringen die Korm-Tiger zusammengerollt auf den Tynnsbørn. Oftmals gehen Skarnländer achtlos an ihnen vorbei. Im eingerollten Zustand sehen Korm-Tiger wie große Baumwülste aus.

Die Korm-Tiger jagen alleine und immer aus dem Hinterhalt. Mit ihrem angepassten Fell verschmelzen sie mit der Umgebung. Die bevorzugte Beute sind Øgnablöks und in Notzeiten auch Boar-Ratten.

Fortpflanzung

Ist ein Korm-Tiger Weibchen trächtig, zieht es sich einige Monate vor der Geburt ihrer Welpen in eine unzugängliche Höhle auf dem Fløyaka zurück. Diese Höhle verlässt sie erst wieder, wenn ihr Nachwuchs das erste mal die Augen öffnet. Um diese entbehrungsreiche Zeit zu überleben, gehen die Weibchen zuvor auf die "große Jagd". Nur trächtige und damit sehr aggressive Weibchen gehen auf die Jagd nach Windborger. Das Fleisch dieser rustikalen Ponies sichert ihnen das Überleben. Finden Sie keine Windborger sind auch Menschen eine bevorzugte Beute.

Mythen und Legenden

Gjōsta der Gott der Natur liebte eine Schöpfung und er verbrachte Jahre damit durch die Natur zu wandeln. Er bestaunte Rosenrod, die Hruta-Frösche und die Nachtknirscher. Aber Gjōsta fühlte sich einsam und sehnte sich nach einem Gefährten. So schuf er sich den ersten Korm-Tiger, ein Weibchen Namens Mynos. Sie hatte Äußerlich nichts mit den heutigen Korm-Tigern zutun und glich eher einer großen, freundlichen Katze, die sich aber nur von Pflanzen ernährt.

Gjōsta liebte Mynos. Sie sah die Schöpfung mit seinen Augen. Ohne Furcht wandelte Mynos über die Bäume der Tullhorst, aber genau das wurde ihr zum Verhängnis. Als sie einem Schmetterling nachsah, verlor sie das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe.

Gjōsta fand seine geliebte Mynos mit der zerschmetterten Knochen am Boden. Es zeriss ihm das Herz. Das einzige Wesen, welches ihn durch und durch verstand war tot. Gjōsta schwor sich niemals wieder ein so friedfertiges und unbedarftes Tier zu erschaffen und formte aus seinen Tränen und dem toten Leib Mynos die heutigen Korm-Tiger. Es wird überliefert das ein Krieger, der in höchster Not und Einsamkeit in die Höhle eines Korm-Tiger-Weibchen und ihrem Nachwuchs eindringt, einen Welpen geschenkt bekommt und nun einen treuen und starken Gefährte an seiner Seite hat.