Morotmus

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Morotmus ist eine Art der Wasserratten, die auf Eirnland weit verbreitet ist.

Anatomie

Ein Morotmus wird etwa 40 cm lang und besitzt einen ebenso langen Schwanz. Das Fell der Tiere ist an der Oberseite dunkelbraun, gelbbraun oder grau gefärbt und an der Unterseite etwas heller.

Als Anpassungen an das Wasserleben haben sie einen stromlinienförmigen Körperbau, hoch oben am Kopf befindliche Augen und breite, mit kleinen Schwimmhäuten versehene Füße.

Lebensweise

Diese anpassungsfähige Art lebt häufig entlang von Flussufern, Seen, Sümpfen und menschlichen Siedlungen. Sie legen einen Bau an, den sie mit Pflanzenmaterial auspolstern. Von dort aus gehen sie auf die Jagd nach Fischen, Insekten, Krebsen, Fröschen, Vögeln etc. Oft fressen sie auch Früchte und Obst, was häufig zu Schäden bei den Ernten der Bauern führt.

Namensgebung

Der Name der Tiere setzt sich aus den Morot Karotten zusammen, die lange Zeit die Leibspeise der Ratten war. Durch die ansteigende Population der Art, schrumpfte die Anzahl der Karotten, so dass diese heute nur noch selten auf Eirnland zu finden sind. Das zweite Wort «Mus» bedeutet in der Sprache der Eiren so viel wie Maus oder Ratte.

Bräuche

Üblicherweise werden die Tiere als Plage und Schädlinge betrachtet und demnach vertrieben oder getötet. Regelrecht verehrt werden sie allerdings in Durløp wo man den Tieren kein Haar krümmt. Nahezu jeder Bewohner der Siedlung hält sogar einige Exemplare als Haustiere und es findet einmal im Jahr das bei den Eiren beliebte Morotmus-Rennen statt.