Snøkatt

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Die Snøkatt [Snökatt] (Schneekatze) ist der einzige Fleischfresser im Bereich des Gråtakel-Gebirge (Skarnen), der sich über die Zeit in der unwirklichen Höhe beweisen konnte. Sie ist ein herausragender Kletterer, die selbst steilste oder spiegelglatte Hänge erklimmen kann.

Name und Aussehen

Der Name der Snøkatt leitet sich aus ihrem Lebensraum des Gebirges und ihrer weißen Fellfarbe ab. Die Katze erreicht etwa eine Schulterhöhe von 75 cm, ist etwa 70 kg schwer und zeichnet sich durch ihren muskulösen, länglichen Körperbau aus. Sie erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 100 bis 150 cm Länge zu der noch ein etwa ebenso langer, buschiger Schwanz hinzu kommt. Letzterer wird als Gegengewicht beim Klettern benötigt. Typischerweise sind die Augen der Snøkatt blau. Im Winter ist das Fell der Snøkatt am ganzen Körper weiß gefärbt, mit Ausnahme der Schwanzspitze und der Ohren. Diese Bereiche sind schwarz. Zu Beginn des Frühlings, entwickeln sich schwarze und graue Punkte auf ihrem Körper, die mit Beginn des Herbstes wieder verblassen.

Lebensraum

Die Snøkatt lebt dicht bei den Jättegeit und den Dvärgmunggen, ihrer bevorzugten Beute. Daher folgt die Snøkatt den Herden innerhalb ihres Revieres. Einen festen Bau suchen sich nur die Weibchen wenn sie kurz davor sind, Junge zu werfen.

Gruppenstruktur und Fortpflanzung

Die Snøkatt ist ein Einzelgänger. Während die Weibchen ein sehr festes Jagdrevier haben in dem sie sich bewegen, durchstreifen die Männchen ein Gebiet, das die Reviere von bis zu vier Weibchen umfasst. Dabei sind Zusammentreffen außerhalb der Paarungszeit tendenziell eher von Konflikten geprägt. Wenn zwei Männchen aufeinander treffen, kann es durchaus dazu kommen, dass bis zum Tod gekämpft wird obwohl der Unterlegene meist vorher die Flucht ergreift. Lediglich jüngere Männchen werden regelmäßig in Zweier- oder Dreiergruppen angetroffen.

Nur während der Paarungszeit verbringen Männchen und Weibchen längerfristig Zeit miteinander und paaren sich mehrmals innerhalb weniger Tage. Nach dieser Zeit zieht das Männchen weiter. Das Weibchen beginnt dann vermehrt zu jagen, um Reserven für die ersten Wochen nach der Niederkunft anzuhäufen, in denen sie die Jungen in ihrem Bau säugt. Als Zuflucht werden natürliche Höhlen oder Felsspalten genutzt. Nach einer Tragzeit von etwa drei Monaten bringt das Weibchen je nach Ernährungszustand ein bis drei Jungtiere zur Welt, in Ausnahmefällen auch mehr. Im Schnitt überleben jedoch nur ein bis zwei davon den ersten Winter. Die Mutter säugt die Jungtiere, bis der Hunger sie wieder zur Jagd treibt und sie die Jungtiere das erste Mal alleine lässt. Wenn diese alt genug sind, folgen sie der Mutter auf die Jagd, um sich im Klettern und Jagen zu üben. Wenn die Jungtiere ein gewisses Alter erreicht haben, müssen sie das Revier der Mutter verlassen, um ihren eigenen Lebensraum zu finden.

Sonstiges

Snøkatts sind scheue Tiere und zeigen sich dem Menschen nur ausgesprochen selten. Zudem sind sie durch ihre Fellfarbe schwer zu entdecken. Daher gilt das Sichten einer Snøkatt in Skarnland als gutes Omen. Angriffe auf Erwachsene kommen praktisch nie vor. Geschichten zufolge soll es in besonders harten Wintern jedoch zu Angriffen auf Kinder oder Alte gekommen sein.