Waidrin Uke

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Die Waidrin Uke ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus Schleiereule und Ara-Papagei. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen.

Beschreibung

Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem Pfau) des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.

Lebensraum

Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des Skarnen-Gebirges (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.

Verhalten

In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist. In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.

Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung.

So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet. Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.

Entdeckung

Namensursprung

Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren. Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).

Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller Tørs Münzen stießen. Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken "Überlebenden", die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte.

Wit Skehm Modosco Expedition

Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise Wit Skehm Modosco hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl eine Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel zu untersuchen. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten Børgenpanzer sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel.

Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um ihren ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert. Beides führe daher natürlich zur Verwirrung zwischen den unterschiedlichen Konversationsparteien. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig vom Eremiten geklärt werden konnte. Den positiven Effekt, der in Folge des Kontakts zwischen Waidrin Uke und Mensch angeblich auftreten solle, konnte Modosco ebenfalls nicht eindeutig herausfinden.

Mythologische Einordnung

Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von Alfa selbst nach Skarnland geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine Belohnung erhalten und ein glückliches Leben erfahren. Wer jedoch scheitert, lädt sich den Zorn Alfas auf.