Schlacht am Skarnenpass

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"Des Kølstads Klinge schnitt durch Mark und Bein,

rot gefärbt vom Blute der Seinen

Am Skarnenpass, blutrot im hellen Mondschein

wo am Morgen die Götter weinten!"


- Strophe aus "Die Schlacht der Brüder" des Skalden Arnbjorn

Beschreibung

Die Schlacht am Skarnenpass fand vor mehreren Jahrhunderten statt. Es gab nur eine Handvoll Überlebender, deren Namen heute niemand mehr kennt. Da nichts über die Ereignisse überliefert wurde, schufen die Skalden ihre eigenen Versionen der Geschehnisse: In den meisten wird ein Bürgerkrieg erwähnt, der in Skarnland tobte, der durch zwei Brüder ausgelöst wurde, die sich beide für die rechtmäßigen Herrscher der Insel hielten. Es kam nach Monaten blutiger Kämpfe zu der letzten Schlacht am Bergpass, der über die Skarnen führt. Dort fielen die Brüder, da sie beide von dem Krieger Kølstad betrogen wurden, der selbst die Herrschaft anstrebte. Mit seinem Schwert Fimbulskar ("Schreckensklinge") schlug er beide Seiten nieder und ließ nur die Stärksten von ihnen am Leben, um ihm zu dienen. Im Gegenzug versprach er ihnen Land und Reichtum. Er wurde nach langer Schreckensherrschaft schließlich gestürzt und getötet. Von seinen treusten Ergebenen wurde er in den Tiefen des Tullhorst zusammen mit Fimbulskar begraben, wo er als Strafe für seine Gräueltaten als Draugr weiterlebt.

Historische Bezüge

Tatsächlich fand am Skarnenpass vor langer Zeit eine Schlacht statt. Noch heute findet man tief unter dem Schnee Überreste von Leichen und Rüstungen. Auch jener Bürgerkrieg hat - wenn auch auf andere Art und unter anderen Umständen - stattgefunden. Die beiden Brüder Hjalti und Hjalmar sind jedoch frei erfunden, im Gegensatz zu Kølstad. Es ist unwahrscheinlich, dass dieser eine ganze Armee im Alleingang besiegte. Auch zeugt nichts von seiner angeblichen Schreckensherrschaft. Wahrscheinlich war dieser ein Anführer im Bürgerkrieg, der in der Schlacht fiel und den man zusammen mit seinen Kriegern im Kølstad-Hügelgrab begraben hat, um ihr Opfer zu ehren.