Siivelläe

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Siivelläe.jpg

Die Siivelläe (ugs.: Siivøllæ) (pl.: Siivelläe), auch Grabspinnen genannt, sind giftige, käferartige Symbionten, die meist in dunklen Höhlen anzutreffen sind, in denen Kiesling wächst. Sie leben gewöhnlich in Schwärmen.


"Wir hatten keine Probleme das Untier ausfindig zu machen,
das uns unser Vieh riss.
Der Weg wurde zum Glück von seltsam grün leuchtendem Kiesling erleuchtet,
der in die Höhle führte. [...]
Endlich ist unser Dorf wieder sicher.
[...]
Was sind das für Dinger?...
und wo kommt dieser grüne Rauch auf einmal her?...
Es kratzt im Hals und ich fühle mich meiner Sinne beraubt...
...Wir müssen hier raus...Sofort!..."

- Altes Tagebuch eines Jägers, gefunden neben drei zerfetzten Leichen in einer Höhle nahe dem Krummdorn.


Anatomie

Siivelläe sind käferartige Lebewesen mit zehn krallenförmigen Beinen und einem komplett schwarzen Körper mit 5-10 cm Durchmesser. Ob diese Wesen Augen besitzen ist unbekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sich ihre Augen, im Laufe der Evolution durch den Verzehr von Kiesling, zurückgebildet haben oder gar verschwunden sind. Sie sind fähig ihre Blutzirkulation im Körper kurzzeitig drastisch zu beschleunigen, was ihnen ermöglicht auch in den kältesten Höhlen zu überleben. Dabei beginnt ihr Körper grün zu glühen und ein unregelmäßig ovales Muster auf ihrem Körper wird sichtbar. Sollte eine Grabspinne jedoch zu lange diese Fähigkeit einsetzen, beispielsweise bei zu großer Kälte, explodiert sie und löst sich in giftigen Rauch auf. Zur Verteidigung nutzen sie mit Enzymen versetztes Grabblatt-Gift, das sich in ihren Beinen befindet und gasförmig in die Umgebung abgegeben werden kann oder austritt, sollte man versehentlich auf sie treten. Ihre Fähigkeit Wärme zu erzeugen und die Eigenschaft des Grabblatts lässt das Gift direkt in die Beine fließen.

Giftwirkung

Anders als bei normalem Grabblatt-Gift, verleitet das so genannte Grabspinnen-Gift Geschädigte zusätzlich dazu, aufgrund der Enzyme, in eine Art Blutrausch zu verfallen. Die Dämpfe einzuatmen verätzt den Rachen langsam, lässt dann sämtliche Sinne verloren gehen und man fällt in Ohnmacht. Danach wacht man handlungsunfähig auf und muss die weitere Wirkung mit ansehen.

Das Gift der Siivelläe besitzt eine grüne Farbe, statt der roten Farbe des Grabblatts.

Lebensraum und Nahrung

Die Siivelläe leben in tiefen, abgelegenen Höhlen in ganz Skarnland in denen Kiesling wächst. Meist graben sie sich in Wände und bauen sich dort ihren eigenen Komplex. Um ihren Giftvorrat aufzufüllen fressen sie Grabblatt. Als Allesfresser haben sie sich erstaunlicherweise auf Kiesling spezialisiert.

Fortpflanzung

Siivelläe sind Zwitter. Sie reichern ihre Eier mit Grabspinnen-Gift an und setzen sie auf einen frischen Kiesling ab, der noch lange nicht ausgekocht ist. Der Kiesling spendet den Eiern Wärme bis sie schlüpfen können und der Pilz erhält so ein grünes Leuchten, statt der normalen Farbe. Sie schlüpfen, wenn der Kiesling, auf dem sie abgesetzt wurden, ausgekocht ist und als Nahrungsquelle dienen kann. Schlüpfen die Larven platzen die Eier auf und hinterlassen eine Wolke aus Gift.

Symbiose

Siivelläe sind intelligent genug um den Kiesling systematisch zu erleuchten und Höhlen-Raubtieren dienlich zu sein. Dabei krabbeln sie auf Kiesling und erwärmen ihn mithilfe ihrer Blutzirkulation. Diese Pilze zeigen damit für neugierige Jäger oder minderintelligente Tiere den Weg in die Höhle, besonders in die Arme des Wirts. Sollte ein Kiesling zu oft erwärmt worden sein, kocht er aus und dient den Grabspinnen als Nahrung.

Ist der Wirt dem Tode nahe, sei er verletzt, krank oder alt, setzen sich Siivelläe in Scharen auf den Haufen von Gebeinen seines Vorrats und vergiften es. Sobald er sich vom Fleisch bedient kämpft er trotz seines Zustandes wild weiter und bricht irgendwann tot zusammen. Dann machen sie sich über ihn her und verlassen die Höhle, auf der Suche nach einem neuen Wirt.

Nutzen

  • Das besondere gasförmige Gift der Grabspinne wird vermehrt von Jägern eingesetzt um deutliche Überbevölkerungen von bestimmten Tierarten schnell zu reduzieren oder Schädlinge ganz auszurotten. Durch sprayartige Behälter wird das Gift in die Reviere der Tiere, wie Höhlen und Waldböden gesprüht oder Pfeilspitzen damit eingesprüht um auch gefährlichen Lebewesen den Garaus zu machen. Die Betroffenen kämpfen dann bis sie erschöpft zusammenbrechen und/oder sich gegenseitig zerfleischen.
  • Das durch wirtlose Siivelläe abgegebene Grabspinnen-Gift außerhalb von Höhlen trägt dazu bei, die Ausbreitung von Grabblatt zu beschleunigen.

Alchemie

Beobachtungen und Gerüchten zufolge, arbeiten Alchemisten aktuell daran insgeheim Formen des verbotenen Anbaus von Grabblatt zu entwickeln, mithilfe von Siivelläe. Die Idee dabei ist, sie einpferchen zu können und anfangs mit Grabblatt zu füttern. Dadurch, dass sie ständig wirtlos sind, geben sie das zugefütterte, entwickelte Gift in die Umgebung ab. Dabei soll ein Teil der Dämpfe das Gebiet um die Anlage herum kontrolliert verseuchen, was zu Kämpfen der Tiere führt und somit zu Grabblatt. Ein anderer Teil des Gases wird vom Alchemisten abgesaugt und in eine Art Destillation geleitet. Das Gas wird erhitzt und setzt sich ab, wird also wie ein guter Schnaps destilliert. Das ist aber alles noch reine Theorie.

Die Alchemisten stillschweigen über den Nutzen des Destillats.

Legende

Der Legende nach sollen die Siivelläe direkt aus Durnholm stammen und durch unterirdische Tunnelsysteme nach Skarnland gekommen sein.

Trivia

  1. Seit dem Zwischenfall auf dem Thing, das Jarl Ingsholm von Trüllsje wütend verließ, geht aufgrund seines Interesses an der Alchemie in Skalme das Gerücht um, er hätte Alchemisten dazu beauftragt Siivelläe-getriebene Grabblatt-Anlagen für militärische Zwecke zu entwickeln und das Grabspinnen-Gift in feindliche Lager zu sprühen. Allerdings wird nach der Ermordung des Jarls durch Bomme Fulbark behauptet, Fulbark würde die Forschung jetzt weitertreiben. Es ist nicht genau bekannt, welche und wie viele Alchemisten beteiligt sind.