Stinkpøttke

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Das Stinkpøttke ist ein kristallines Pulver, welches meist farblos ist, aber auch einen gräulichen Farbton annehmen kann. Seine vermutlich herausragendste Eigenschaft ist jedoch der Gestank den es verursachen kann.
Während es unter trockenen Bedingungen geruchsneutral ist, entwickelt es bei Kontakt mit auch nur der geringsten Menge Feuchtigkeit einen schrecklichen Gestank. Dabei reicht sogar die Feuchtigkeit der menschlichen Haut oder die der Luft wenn es gestern geregnet hat.
Um die Nutzer davor zu schützen wird es in wachsversiegelten Tonkrügen aufbewahrt, falls es länger gelagert werden muss.
Zur unmittelbaren Nutzung werden meist mehrere Eier ausgepustet und ausgiebig getrocknet. Danach wird das Stinkpøttke-Pulver vorsichtig mit Handschuhen eingefüllt und mit einem kleinen Stopfen vorsichtig verschlossen.
Je nach Absicht eignen sich für kleine Dosen Hühnereier, solange man vorsichtig mit ihnen umgeht.
Alternativ kann man auch die Eier der Aasmöwen benutzen, da diese eine von Natur aus harte Schale haben welche sie gegen kleine Steinschläge in den Felsen schützt. Diese sind jedoch häufig nur schwer zu bekommen und das Risiko meistens nicht wert.

Herstellung

Die Herstellung von Stinkpøttke ist simpel, aber unangenehm.
Hierzu werden die Wurzeln der Schatten-Størnpe zu einem Brei zerrieben. Dieser wird in Wasser ausgekocht und gefiltert. Die Størnpe-Reste werden abgeschöpft und können danach noch zu einem nahrhaften Brei weiterverwendet werden.
Danach muss in dem Sud entdornte Bornenstachel und tierische Überreste oder Vogelkot im Verhältnis 3: 1 vergammeln. Um welches Tier es sich handelt ist aus alchemistischer Sicht egal, es würde auch ein Stück nicht getrocknetes Fleisch reichen, da für den späteren Gestank die Stickstoffe benötigt werden.
Um die weitere Prozedur zu vereinfachen wird das Gebräu anschließend gefiltert wobei es schon ordentlich stinken sollte. In die übrige Flüssigkeit wird fein zerriebene Kohle im Überschuss gegeben. Dabei sollte der charakteristische Gestank entstehen.
Abschließend muss das nun noch schwarze Pulver noch getrocknet werden, wobei es sich bei richtiger Herstellung auch entfärben sollte.

Verwendung

Stinkpøttke ist eins der wenigen alchemistischen Mitteln welches einen offiziellen juristischen Nutzen hat.
Wird ein Bewohner des Skarnlandes bei einem geringen Vergehen erwischt so wird er nach einem Bad mit Stinkpøttke bestäubt. Dieser Gestank führt dazu, dass ihn die anderen Bewohner meiden, da er sich der Gestank hartnäckig für zwei Wochen hält (tägliche Bäder und kräftiges Schrubben vorausgesetzt). Häufig wird der Täter für diese Zeit auch aus dem Dorf "ausgelagert".
Kleine Mengen Stinkpøttke (wie die eines Hühnereis) hält für etwa 3 bis 5 Tage.
Gerade auch junge Wikinger setzen ein Ei Stinkpøttke als Strafe für denjenigen aus, welcher bei den Wettkämpfen ,die sie veranstalten, den letzten Platz belegt.

Alternativ gibt es jedoch auch die Möglichkeit Stinkpøttke noch mit alter Asche oder Mehl zu versetzten, wodurch es bei Kontakt nicht nur stinkt sondern auch in den Augen brennt und diese zuquellen lässt. Mit Rückenwind lässt es sich so auch in Kämpfen verwenden. Dies ist besonders praktisch, falls Gegner verfolgt werden müssen, da sie sich auch noch Tage nach dem Kampf durch den Gestank verraten.

Außerdem wird Stinkpøttke als eine der Hauptzutaten der Mieftøppe benötigt.