Amperklo

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Als "Amperkló" bezeichnet man eine Echsenart, die man vor allem auf steinigem Grund, z.B. in Gebirgen antrifft. Sie jagt kleinere Beutetiere, wobei sie selbst bereits im Vergleich zum Menschen nicht grade klein ist. Sie sind die Nachfahren einer Gattung, die vor Jahrmillionen noch auf 2 Beinen wandelten.


Körperbau

Die Körperlänge vom Kopf bis zur Schwanzspitze kann ein ausgewachsenes Exemplar bis zu 3 Meter messen. Der Kopf ist sehr echsentypisch, das bedeutet längliche Form, Schlitze als Nasenlöcher und Einbuchtungen als Ohren. Das Maul ist gespickt mit 2 Reihen von scharfen Fangzähnen, die nach dem Ausfallen sehr schnell wieder nachwachsen können. Zudem hat der Amperkló 2 Ausbuchtungen in der Innenseite des Mundes, in denen er eine Gifte produzierende Bakterienart sich vermehren lässt, was bei einem Biss einer Giftinjektion gleich kommt und zu Wundbrand führt, sollte das Opfer entkommen. Dies ist jedoch nicht seine einzige Waffe. An beiden Vorderbeinen besitzt das Tier 3 Klauen, von denen eine wesentlich stärker ausgeprägt ist. Mit ihr packt er sein Opfer nicht nur, sondern kann dem Opfer bereits beim ersten Kontakt schwere Wunden zufügen. Die Vorfahren des Amperkló liefen vor langer Zeit noch auf 2 Beinen und hatten diese verstärkte Klaue an einem ihrer Füße. Da dies bei einem Vierbeiner nicht mehr einen gleichwertigen Nutzen hat entwickelte sich die große Klaue dort zurück und prägte sich im Laufe der Zeit vorne wieder stärker aus. Um beim Rennen nicht hängen zu bleiben kann er das Gelenk, an welchem die Klaue befestigt ist sehr weit nach hinten ziehen. Die dicke, ledrige Haut welche seinen Körper bedeckt bietet ihm guten Schutz vor Angreifer und die dunkle Farbe sorgt für ein schnelles Aufwärmen in den Strahlen des Sonnenlichts. Denn, wie alle Echsen ist auch er ein wechselwarmes Tier. Allgemein ist das Tier sehr stämmig und muskulös, was ihn, mit all den anderen Eigenschaften zusammen, in seinem Lebensraum zu einer erfolgreichen Spezies macht.

Habitat

Da diese Art felsige Areale bevorzugt, hauptsächlich erhöhte Gegenden wie Berge und große Hügel, um immer Zugang auf ein sonniges Plätzchen zu haben, kennen sie die Bewohner von Skarnland, die sich bereits in die Skarnen gewagt haben nur zu gut. Auch auf Durnland, das viele felsige Gegenden besitzt, kann man den Amperkló antreffen. Weitere Gebiete, in denen er sich ausgebreitet hat sind Morsasfjord, Skundland und Uru-Gebirge. Außerdem gibt es Gerüchte, dass man ihn auch in Amerika, in den s.g. Röcky Mountyns antrifft.

Verhalten und Nahrung

Trotz seiner beachtlichen Körpermaße ist der Amperkló kein aggressiver Geselle. Da er recht reichhaltige Beute erlegen kann, von der er eine Weile zehren kann sehen ihn die meisten während er sich in der Sonne wärmt, was tatsächlich einen großen Teil seiner Zeit einnimmt. Die Fortpflanzung unterscheidet sich nicht von allen kleineren Verwandten. Dies bedeutet, dass das Paarungsritual eher rudimentär ist und die Mutter meistens bis zu 20 Eier legt, die sie für ca. einen Monat bewacht bis der Nachwuchs schlüpft. Was unterschätzt wird ist, dass das Tier trotz seiner Größe bis zu 20 Meilen pro Stunde hinlegen kann, zumindest für kurze Zeit. Dadurch ist es bei Bedarf auch zur Verfolgung von kleinen und agilen Fluchttieren in der Lage. Als Nahrung dienen der Echse meistens Nagetier-verwandte Beute. Man geht davon aus, dass es an Stellen, wo Wälder und Gebirge an einander grenzen auch zu Auseinandersetzungen mit Hasenwargs kommt, die wahrscheinlich in den meisten Fällen unterliegen.