Hjølzmichel

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Der Hjølzmichel ist eine Sagengestalt, welche durch die Wälder des alten Kontinents zieht und eine Spur von selbstgeschnitzen Möbeln hinterlässt. Hinter ihr verbirgt sich höchstwahrscheinlich ein Mann namens "Michel Dærbe Fichtenhjølz".

Leben

Michel Dærbe Fichtenhjølz wurde als Sohn eines Bootsbauers im Fischerdorf Nærge geboren. Er selbst war schon von klein auf handwerklich sehr geschickt und wurde so von seinem Vater in die hohe Kunst des Bootsbaus eingeweiht, welche in seiner Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Dennoch hatte Michel eine heimliche Liebe fürs Schreinern und wurde regelmäßig von seinem Vater verprügelt, wenn dieser ihn wieder dabei erwischte, Möbel zu bauen. Michels größter Wunsch war es eines Tages selbst als Schreiner zu arbeiten, aber sein Dorf benötigte seinerzeit keine weiteren Schreiner und so zog er alleine nach einem riesigem Streit mit seinem Vater nach Malehra, um seinem Traum nachzugehen. Dort wurde er aber aufgrund seines stark ausgeprägten Nærgischen Akzentes nicht ernst genommen und so verschwand Michel wutentbrannt im Wald und ward nie mehr gesehen.

Die Legende

Man geht davon aus, dass Michel gestorben ist, allerdings finden Wanderer immer wieder im Wald gefällte Bäume und selbst geschnitztes Mobiliar und so hat sich der Glaube etabliert, dass der alte Michel immer noch die Wälder Eirnlands mit seiner Axt durchstreift, um seiner Berufung nachzugehen, fern von den Menschen, die ihn einst verspotteten. Die Wanderer beschreiben den Hjølzmichel als kräftigen, alten Mann mit langem grauen Bart und einer großen Spaltaxt, sowie einiger kleinerer Äxte. Er sei sehr übellaunig und versucht den Menschen prinzipiell aus dem Weg zu gehen. Auch mache er nicht vor Drohungen halt, dass ihm ja keiner zu nahe kommt. Allerdings werden diese Wandererserscheinung in der Regel mit ebenso viel Spott empfangen wie der Dialekt der Nærger.

Die Gestalt des Hjølzmichels existiert auch in der Sagengeschichte der Uhu, wo er als "Alter Kauz des Waldes" bekannt ist. Eines Nachts sollen die Bewohner von Uhu-kan von lauten Geräuschen aus dem Endreskog geweckt worden sein. Als diese nachschauen gingen, fanden sie im Wald nichts weiteres vor als ein paar Baumstümpfe und - zu ihrem Überraschen - eine große Schrankwand. Angeblich wollen sie noch die Silhouette eines alten Menschen gesehen haben, der bei ihrer Ankunft in die Nebel des Waldes verschwand.

Trivia

  • Besagte Schrankwand steht Heute im Haus des Uwu in Uwu-kan als Heiligtum
  • Sollte Michel Dærbe Fichtenhjølz tatsächlich noch leben, dann ist er warscheinlich fast 70 Jahre alt