Uhu

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Uwu-kan, Hauptstadt das Volk der Uhu

Das Volk der Uhu gilt als eines der friedlichsten Völker des alten Kontinents. Durch ihre zentrale geografische Lage und die Herstellung von hochwertigem Glas, welches sie als Währungsmittel (siehe Fran-kan) verwenden, schöpften die Uhu schon früh großen Reichtum an. Ihr Lebens-Mittelpunkt ist das Uru-Gebirge.

Siedlungen

Ihre Hauptstadt Uwu-kan liegt im Herzen des alten Kontinents zwischen zwei Pässen im Uru-Gebirge und gilt als beliebte Rast- und Ruhestädte beim durchqueren des Gebirges. Sie ist an einem See gelegen, auf dem sich das Haus des Uwu, das Regierungsgebäude des Häuptlings der Uhu befindet.

Des Weiteren errichteten die Uhu die kleine Siedlung Uru-kan im Tal, in der sie den Uhudler, einen stark alkoholischen Wein, produzieren, dem nachgesagt wird, bei übermäßigem Konsum blind zu machen.

Die einzige Meeresverbindung der ansonsten im Binnenland lebenden Uhu ist ihre Kolonie Uhu-kan.

Der Legende nach gab es früher auch eine Siedlung namens Usu-kan. Diese soll der Überlieferungen nach im Norden der Welt gelegen sein, doch durch einen brutalen Raubzug wurden das Dorf zerstört und die Usu-kaner ermordet oder wurden zum flüchteten gezwungen. Die Uhu erinnern sich an diese Uhu-Diaspora immer am Tag des Zusammenhalts um die Wintersonnenwende.

Religion und Götterwelt

Die Uhu selbst glauben nicht an Götter. Sie glauben an Geschichten und Erzählungen und adaptieren die Rituale und Mythen von allen Völkern, die ihre Siedlungen bereisen. Man findet sowohl Wikinger-Sagen, als auch Züge von Narii-Ritualen. Ihre Geschichten werden auf eingefärbten Uhu-Glas-Platten eingraviert und im Haus des Uwu aufgehängt. Am heiligsten Tag der Uhu, dem "Rückkehr der Uhu" im Frühjahr, wenn die Uhu mit Waren und Proviant aus Uru-kan und Uhu-kan zurückkommen, öffnet der "Höchste Uhu" die Fenster und Türen des Haus des Uwu und durch die Stellung der Sonne an diesem Tag erstrahlt ganz Uwu-kan in bunten Farben.

Feiertage

  • Liebesfestival Ende Winter/Anfang Frühling
  • Rückkehr der Uhu Ende Frühjahr/Anfang Sommer
  • Uhudler-Fest Ende Sommer/Anfang Herbst
  • Tag des Zusammenhalts Ende Herbst /Anfang Winter

Sage zur Entstehung der Uhu

Die Geschichte der Uhu beginnt mit der Geschichte ihres lebensspendenden Gebirges. Der Sage nach wurde das Uru-Gebirge von den Eiren geschaffen, um die Launen der Thyri einzudämmen und einen Teil der Eirnländer vor ihr zu schützen. Die hinterlistige Vinnir aber sah die Zerstörungskraft von Thyri und schuf einen Schleichweg über das Uru-Gebirge, den Uwu-Pass. Thyri gedemütigt von den Eiren, kam so über das Gebirge und beschwor einen vernichtenden Sturm. Dies sah Alfa und, aufgebraust von der Zerstörungswut von Thyri, packte sie sie am Kragen und warf sie weit über das Gebirge bis zum Ewigen Sand wo ihr hitziges Gemüt die Landschaft vertrocknet. Nachdem die Eiren und Alfa das zerstörte Land sahen weinten sie und die Tränen tropften auf den Gebirgspass. Einige Felsen erwachten dadruch zu Leben und bekamen von den Eiren die Aufgabe, den Pass vor Angriffen von Thyri zu schützen. Diese Felsen, so sagt man, waren die Uhu. Jedes Frühjahr, wenn ein Großteil der Bewohner das Hauptdorf Uwu-kan verlässt und in den Siedlungen Uhu-kan und Uru-kan Bekannte besucht oder Proviant und Güter für den Sommer besorgt, schafft es Thyri, wieder über den Pass zu gelangen und lässt es regnen bis die Uhu zum heiligen Fest der Rückkehr der Uhu zurückkehren und sie wieder in die Wüste schicken.

Die Gabe des Uhudler

Es begab sich das ein Kind des Aureanischen Meers Herberge beim durchqueren des Uru-Gebirges in Uwu-kan suchte. Als Gegenleistung für Speiß und Trank gab er dem Gastwirt drei Trauben und sagte, das dort wo diese Trauben keimten die Uhu eine fruchtbare Siedlung errichten konnten. Der Gastwirt gab jedem seiner drei Söhne eine Traube und schickte sie in die Welt eine Siedlung zu errichten. Sein ältester Sohn ging auf den Sur, da er sich dachte das man von dort aus Feinde der Uhu früh sehen konnten. Er plantze die Traube an die Spitze und wartete, bis er zu schwach für die Rückreise war und am Gipfel des Sur erfrierte. Das zweite Kind erklimmte den Man, da es dort ein Feind schwer hatte die neue Siedlung anzugreifen. Am Gipfel des Man herrscht Ewiges Eis und das Kind wartete drei Tage und drei Nächte bis es beschloss zurück ins Dorf zu klettern. Doch auf dem Rückweg rutschte er aus und fiel in den Tot. Der jüngste Sohn aber ging dem Leivström nach bis er in ein unwirkliches Tal gelang. Dort gab es kaum Schutz vor Feinden und viele gefähliche wilde Tiere. Er pflanzte die Traube und nach einigen Tagen und Nächten keimte die Traube. Dieser Platz, so sagt man, war Uru-kan und jedes Jahr zum Uhudler-Fest gedenkt man daran, das es oft nicht darauf ankommt die höchsten Gipfel zu erklimmen um erfolgreich zu sein.

Die Zerstörung von Usu-kan

Usu-kan, so sagt man, war eine Siedlung der Uhu die im Norden in bitterer Kälte errichtet wurde. Die Uhu dachten sich mit den Völkern des Nordens gute Geschäfte machen zu können und die Siedlung war ihr Handelsposten. Doch die Völker sahen Gier und Missgunst im Volke der Uhu, da sie auch mit Freund und Feind handelten. Auch war ihnen die Sprache und Bräuche der Uhu fremd und sie wurden beschuldigt mit Thyri im Bunde zu sein. Eines Tages kamen, je nachdem wenn man fragt die Freisen, die Skarnländer oder gar die Eiren mit Kriegschiffen nach Usu-kan und verbrannten die Häuser. Einige Usu-kaner konnten flüchten, andere wurden entführt und viele kamen in den Flammen zu tode. Wo genau Usu-kan gelegen ist, weiß niemand mehr. Doch die Usu-kaner sind verstreut über die ganze Welt und passten sich ihrern Gastgebervölkern an. Man nannte diesen Wanderung auch Uhu-Diaspora. Manche mutige Usu-kaner eröffneten eine Perlen-Meisterei und so sagt man so kamen die Perlen-Meister in die Städte und Dörfer der Welt. Jedes Jahr erinnern sich die Uhus an diese Tragödie am Tag des Zusammenhalts zur längsten Nacht im Jahr.

Die Sage von Jasmin und Jonas

Es geschah zu einer Zeit in der die Dörfer Uwu-kan und Uru-kan einen fürchterlichen Streit ausfochen. Die Bewohner Uru-kan waren es leid, das ganze Jahr hart zu arbeiten und den Bewohnern Uwu-kans dennoch, ohne Gegenleistung, ein Zehntel ihrer Ernte zu übergeben. Als nun der Fruchbarkeitsgott den Uru-kanern das dritte Jahr in Folge ungnädig war, setzte der Dorfführer der Uru-kaner Silus dem Höchsten Uhu Tiamo ein Ultimatum. Dieser von Selbstbewusstsein strotzender Häuptling, entgegnete dem Ultimatum mit einem Krieg, der in die Bücher als der Krieg um das Uru-Gebirge einging.

Nun begab es sich aber das die schöne Tochter des Häuptlings Jasmin sich vor dem Ausbruch des Krieges in den ältesten Sohn des Dorfführers verliebte. Um sich mit ihm zu treffen verkleidete sie sich als Kriegerin und traf sich an einem See mit ihrem Geliebten.

Als die Kriegstreiber von dieser Romanze mitbekamen, wurde ihnen die höchste Strafe der Uhu auferlegt: Tot durch ertrinken. Am Tag der Vollstreckung konnte Jonas aber eine Glasscherbe mitschmuggeln und als sie in den mächtigen Lohu Mano geworfen wurden befreite er Jasmin und sich und sie schwammen an das andere Ufer des Sees.

Da sie nicht zurück zu ihren Eltern konnten, wanderten sie am Uru-Gebirge entlang bis sie an das Meer gelangen. Am Ufer eines Flusses inmitten eines Blumenmeers errichteten sie eine kleine Siedlung und gründeten eine Familie. Als sich die Uhu Stämme wieder beruhigten wurde am Sur ein Freudenfeuer entzündet. Die verlorenen Kinder konnten dann ihre Familien wieder sehen. Man sagt, diese Siedlung sei Uhu-kan und jedes Jahr zum Liebesfestival werden Blumen und rote Glasscherben als Zeichen für Jasmin und Jonas Geschichte in Uhu-kan an geliebte Menschen geschenkt.

Kultur

Sprache und Schrift

(siehe Sprache/Schrift der Uhu)

Die Sprache der Uhu ist eine sehr runde vokallastige Sprache. Ausnahme davon ist der sehr kratzende "K"-Laut, den sie als Kampfschrei oder Zustimmungsfloskel verwenden.

Die Schrift wird vom Zentrum zum Rand gelesen. Dabei dient ein Plus in der Mitte zur Orientierung. Neue Wörter bekommen ein eigenes Satzzeichen. Die Richtung des Lesens wird durch einen Pfeil markiert. Häuptlinge und Städte bekommen zusätlich einen Kreis um das Plus. Es gibt kein "W" bei den Uhu. Es wird mit einem "V" ersetzt.

Der erste Satz der Schöpfungsgeschichte der Uhu wird wie folgt übersetzt: "URU" (uru: abgeschotten; verwildert; einsam) "MANOS" (Mano: der Berg; -s für Plural: Berge oder Gebirge) "DEI" (dei: erschaffen bei., schöpfen von) "EIREN" (Eiren, Eirnland). Also wörtlich übersetzt so etwas wie "Das Uru-Gebirge wurde erschafen von den Eiren".

Schriftsatz der Uhu
"Uhu" in der Schrift der Uhu
Beispielsatz aus der Schöpfungsgeschichte der Uhu

Produktionen

Hauptproduktionen sind Glasprodukte und der Uhudler. Daneben sind weitere wichtige Handelsgüter, sowohl ein sehr klebriges Bindemittel aus der Uru-Traube zur Bearbeitung von Papier, als auch Papier aus dem Uhu-Schilf.

Die Qualität der Glasprodukte wird durch die Schriftzeichen "Uwu" (gute Qualität),"Uhu" und "Uru" (schlechte Qualität) gekennzeichnet.

Armee

Die Uhu haben kein wirkliche Armee, sie bezahlen gelegentlich Leute ihnen bei der Verteidigung ihrer Siedlungen zu helfen. Auch werden für Verbrecher gegen die Uhu Kopfgelder ausgeschrieben, wodurch sich Angreifer oftmals zweimal überlegen einem Uhu zu schaden. Unter den Vertreidigern und Kopfgeldjägern sind auch oftmals Skarnländer, da solche Aufträge meist schnelles, unkopliziertes Geld bringt.

Beziehungen zu anderen Völkern

Das Leivström-Abkommen

Das Leivström-Abkommen ist ein bekanntes Handelabkommen zwischen dem Volk der Uhu und dem Volk der Kammbrücker. Da das Dorf Uru-kan an der Mündung des Uru-Sur-Deios in den mächtigen Leivström fließt, herrschte schon seit Frühzeit rege Kommunikation zwischen den Völkern. Des Weiteren diente die Hafenkolonie Uhu-kan oft als Rast- und Ruhestation der Kammerbrücker Seefahrer auf ihren Reisen in ferne Länder. Deshalb wurde das Leivström-Abkommen beschlossen, in dem festgehalten wurde, dass das Volk der Uhu einen Perlen-Meister im inneren Bezirk ansiedeln kann und Fran-kan als Währung akzeptiert.

Söhne und Töchter der Uhu

  • Tiamo Uwu-Sini amtierender höchster Uhu
  • Samo Kammstroem Perlen-Meister in Kammbrück
  • Febe Kammstroem Abenteurerin und Kartografin