Holmström-Expedition

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Die Holmström-Expedition war eine von Hjalmar Holmström angeführte Expedition um die sich viele Sagen und Mythen ranken. Die Expedition startete von Westfjord aus und setzte ihren Weg über die Südseite von Skarnland schließlich weiter in östlicher Richtung fort. Jeder der unten aufgeführten Teilnehmer stach mit seinem eigenen Schiff, samt Besatzung in See.

Teilnehmer der Holmström Expedition

Hjalmar Holmström

Fin Eriksson

Leif Jacobsson

Björn Lagerbloom

Thore Granlund

Wotan Larsson

Verlauf der Expedition

Um nachzuvollziehen was auf der Holmström-Expedition geschehen ist, wirft man am Besten einen Blick auf das inzwischen leider verschollene Logbuch von Hjalmar Holmström. Hier Einige Auszüge:

Tag 93 auf See: Erste kleine unbewohnte Insel entdeckt. Lagerbloom hat mehrere unbekannte Tier und Pflanzenarten erfasst.

Tag 109 auf See: Larsson meldet zunehmende Krankheitsfälle unter seiner Besatzung.

Tag 121 auf See: Larsson ist tot, seine Besatzung hat gemeutert und ist umgekehrt. Setzen Expedition fort.

Tag 144 auf See: Erneut kleine unbewohnte Insel entdeckt. Taufe sie auf den Namen Wotan-Larsson-Insel und widme sie unserem gefallenen Begleiter. Unbekannte Baumart von Lagerbloom erfasst.

Tag 152 auf See: Verdammte Piraten haben uns zugesetzt, kamen aus dem Nichts. Lagerblooms und Jacobssons Schiff hat´s ziemlich mitgenommen. Kehren zur letztentdeckten Insel zurück um Reparaturen vorzunehmen.

Tag 222 auf See: unbekannte Holzart erweist sich als durchaus seetauglich. Keine weiteren Zwischenfälle.

Tag 270 auf See: Proviant und Wasser gehen langsam zu Neige, wenn wir nicht bald einen Hafen anlaufen, müssen wir umkehren.

Tag 278 auf See: Mittelgroße Insel entdeckt. Primitive Bevölkerung. Sprachprobleme aber konnten unsere Vorräte auffüllen. Werden einige Tage rasten, die Männer haben lange keine Frauen mehr gehabt und sind durstig.

Tag 310: Sind zu lange geblieben. Unsere Anwesenheit hat die örtliche Bevölkerung nachhaltig verändert. Die letzten Tage kam es zu Tumulten und die Einheimischen scheinen uns nicht mehr wohlgesonnen. Morgen laufen wir wieder aus.

Tag 365 auf See: Ein Jahr dauert die Expedition bereits und außer ein paar Vogel- und Pflanzenarten, sowie der letzten Erschließung einer bewohnten Insel gibt es Nichts zu berichten.

Tag 398 auf See: Vermehrt Sichtungen von Piraten, konnten jedoch eine Konfrontation vermeiden.

Tag 460 auf See: Jacobsson und seine Besatzung haben sich entschlossen die Expedition zu verlassen und von hier aus eine andere Route einzuschlagen. Ich respektiere seinen Entschluss und wünsche ihm alles Gute.

Tag 512 auf See: Sind in einen schweren Sturm geraten und Erikssons Schiff ist kaum noch seetauglich.

Tag 527 auf See: Entdecken eine kleine Insel, kaum Vegetation und keine Tierarten. Konnten jedoch Erikssons Schiff notdürftig reparieren.

Tag 588 auf See: Die Umgebung scheint sich zu verändern. Es wird immer kälter und es ziehen dichte Nebelschwaden auf.

Tag 591 auf See: Wir haben Erikssons Schiff im Nebel verloren, sein Verbleib ist ungewiss. Sichtweite beträgt unter 50 Meter, Navigieren so gut wie unmöglich.

Tag 680 auf See: Das Eis wird immer dicker, müssen andere Route finden oder umgekehrten.

Tag 701 auf See: Lagerblooms Schiff hat sich an einem Eisberg den Bug aufgeschlitzt. Binnen Minuten war das Schiff im eisigen Wasser gesunken. Unbekannte Haiart machte sich sofort über die Übrigen her. Konnten lediglich zwei Skarnen aus dem Wasser ziehen. Von Lagerbloom keine Spur, vermutlich tot.

Tag 733 auf See: Wasser klart endlich auf. Das Klima scheint milder zu werden und das Eis zieht sich allmählich zurück.

Tag 779 auf See: Mittelgroße unbewohnte Insel entdeckt. Granlund und ich füllen Vorräte auf. Trotz unserer Verluste haben wir uns dagegen entschieden umzukehren.

Tag 869 auf See: Sichtung von einem riesigen Seeungeheuer, unglaublich. Ein gewaltiges krakenhaftes Biest, wie in den Seemannsgeschichten. Machen weiten Bogen um das Gebiet.

Tag 914 auf See: Zur Umkehr ist es jetzt zu spät, Granlund zweifelt daran, dass wir je wieder nach Hause kehren und ich beginne das auch langsam zu denken.

Tag 950: Haben an einer großen Insel angelegt. Ich gebe ihr den Namen Paajvar. Unsere Karten sind schon vor Hunderten Tagen an ihre Grenzen gestoßen, keine Anzeichen auf Bevölkerung. Dutzende unbekannte Tier- und Pflanzenarten. Ein Jammer das Lagerbloom nicht mehr dabei ist. Setzen vorsichtig unsere Erkundung fort.

Tag 952: Einige Männer sind verschwunden und wir haben Suchtrupps losgeschickt.

Tag 953: Konnten nur noch die Überreste der Vermissten finden.

Tag 956: Immer wieder verschwinden Männer. Irgendetwas stimmt nicht. Trotz unserer Entdeckung sind die Männer bedrückt und schweigsam. Granlund spürt es auch.

Tag 963: Haben den Eingang zu einer Art Tempel entdeckt der unterirdisch weiter zu verlaufen scheint.

Tag 964: haben im Inneren eine atemberaubende Anzahl unbekannter riesiger Knochen gefunden und wenige unbekannte Goldmünzen. Ich denke wir sollten tiefer vorstoßen, eventuell findet sich noch mehr als diese Hand voll Goldmünzen und wir würden nicht mit leeren Händen zurückkehren. Granlund und einige Männer weigern sich jedoch noch tiefer in den Tempel zu gehen. Immer wieder fällt das Wort „verflucht“, ich kann´s nicht mehr hören. Abergläubiger als alte Waschweiber!

Tag 978 auf See: Der Tempel ist einfach gewaltig. Wir haben fast alles erschlossen, bis auf einen Raum der versiegelt zu sein scheint. Immer wieder findet man Runen an den Wänden aber wir können sie nicht lesen. Auch gibt es unzählige groteske Malereien an den Wänden. Granland hat inzwischen beschlossen in etwa einer Woche abzureisen. Ich werde ihn nicht daran hindern.

Tag 980: Bislang noch keine Möglichkeit entdeckt den verschlossenen Raum zu öffnen.

Tag 983: Einer der Männer muss einen Mechanismus ausgelöst haben. Es gab Geschrei und metallisches Klirren. Als ich den Raum betrat lag einer der Männer tot vor der versiegelten Tür. Das Blut füllte einige Rinnsale am Boden und formten eine Rune. Dann ging plötzlich ein Rumoren durch die Wände und die Tür brach auf. Ich konnte meine Enttäuschung nicht verbergen, kein Schatz, einfach Nichts. Ein kahler Raum. Doch dann sah ich auf einem Stalagmiten einen goldenen, seltsam verzierten Ring. Die Männer sahen sich im Raum um doch entdeckten auch nichts weiter. Als ich den Ring an mich nehmen wollte, stach ich mir den Finger an dem scheiß Stalagmiten und fluchte. Ich betrachtete den runenverzierten Ring und legte ihn an. Nichts weiter geschah, doch ich beschloss ihn Granland zu zeigen.

Tag 985: Granlund konnte nichts mit dem Ring anfangen und er brach auf. Fast drei Jahre waren wir nun gemeinsam auf Expedition, dennoch lag ein merkwürdiges Gefühl in der Luft bei unserem Abschied. Ich werde die Insel noch weiter erkunden.

Tag 987: Das Schiff ist heute Nacht abgebrannt, wenn ich herausfinde welcher Idiot dafür verantwortlich ist...

Tag 989: Die letzten Nächte hatte ich abscheuliche Albträume. Immer wieder verschwinden Männer. Wenn ich zu ihnen stoße, hören sie auf zu reden und wenden den Blick ab. Sie reden hinter meinem Rücken. Man kann ihnen nicht trauen.

Tag 993: Der Ring, es muss dieser scheiß Ring sein! Ich habe alles versucht, Seife, Wasser, Zange, er lässt sich nicht lösen. Keiner der Männer schläft mehr, es sind nur noch wenige am Leben. Als ich mal wieder aus meinem Albtraum erwacht bin, hatte ich einen widerwärtigen Geschmack im Mund. Ich habe den Männern nichts davon erzählt, sie sind ohnehin kurz vor dem... ich weiß auch nicht vor was.

Tag 995: Fünf Männer sind noch übrig, letzte Nacht hat es wieder Einen erwischt. Heute Morgen lagen seine restlichen Fetzen und Eingeweide am Strand und in den Bäumen verstreut. Schließlich haben sie mich zu Viert an den Gliedern festgehalten und der Fünfte wollte den Ring abziehen. Es gelang ihm nicht. Er holte einen Holzblock und wollte mir den Finger abhacken. Ich weiß nicht wie aber ich riss mich los wie ein tollwütiger Hund. Vier Männer konnten mich nicht festhalten. Danach wurde mir Schwarz vor Augen. Ich bin der Letzte auf dieser verfluchten Insel. Was passiert mit mir?