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Gärten des Gjōsta

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Die Gärten des Gjōsta sind eine Huldigung an Gjōsta, Gott der Natur. Der Eingang zu den Gärten befindet sich hinter einem Wasserfall auf der Insel Skarnland.

Lage

Aus den Gipfeln des Berges Krummdorn entspringt der Flössjar, ein Fluss, der in das Meer mündet. Flössjar stürzt in Fällen den Berg hinab, bevor er westlich vom Dorf Skalme durch Skarnland fließt. Hinter diesem großen Wasserfall - mitten im Bergmassiv unter Tonnen von Erde und Stein - befindet sich der Eingang zu den Gärten des Gjōsta.

Um diesen Eingang zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die hinabstürzenden Wassermassen direkt zu passieren, ist nicht möglich, da das Gewicht und der Druck auch den stärksten Wikinger zu Boden ringen würde. Da das Becken unter dem Wassersturz sehr tief ausgespült ist, kann man jedoch hindurchtauchen und hinter dem Wasserfall die Felsen erklettern. Um so tief genug zu tauchen, dass man nicht von der Strömung erfasst und wieder fortgetragen wird, ist eine starke, durch laute Kriegsschreie und Trinkgegröle geübte Lunge nötig.

Der elegantere Weg ist allerdings ein versteckter, sehr schmaler Pfad durch die kargen Felsen. Teilweise ist er verfallen und durch herabgestürztes Gestein blockiert. Klettern ist an einigen Stellen unausweichlich, doch da die Instandhaltung des Weges Vegetation zerstören würde, wird davon abgesehen. Immer wieder versuchen Ålefrase, sich dort anzusiedeln, doch wird diese Bedrohung von den mutigen Wächtern des Gartens in Schach gehalten. Man kann nur hintereinander gehen und muss sehr vorsichtig sein, doch immerhin bleibt man trocken. Vermutlich wurde der Zugang bereits von den Erbauern des Garten angelegt.

Mythos

Wer die Gärten des Gjōsta angelegt hat, ist nicht klar.

  • Die Einen sagen, das Gjōsta die Gärten selbst anlegte, um dort zu ruhen und zu verweilen, wenn er auf Skarnland wandelte. Außerdem sollten so alle Schöpfungen eine Zuflucht finden und in Ruhe leben können.
  • Die Anderen wiederum behaupten, dass die Gärten von Wikingerhand geschaffen wurden. Vielleicht sogar von Jüngern des Gjōsta. Sie wollten die Gaben des Gottes einen Schutz bieten und zugleich einen Ort haben, um mit ihrem Gott in Kontakt zu treten und ihn anzubeten.

Die Gärten des Gjōsta sind ein heiliger Ort und eine Pilgerstätte, etwa von Bauern, um für ihre nächste Ernte zu beten und Opfergaben (etwa Dünger) darzubringen. Es ist strengstens verboten, sich an den Pflanzen gütlich zu tun oder sie auch nur zu verletzen. Dafür sorgen unsichtbare Wächter, die an den Rändern und vor den Gärten versteckt darauf achten, dass niemand dieses Sakrileg begeht. Sofortige Hinrichtung ist die Folge. Nur abgestorbene Pflanzen dürfen entfernt und dem Kreislauf an anderer Stelle wieder zugefügt werden.

Wer die Gärten für ein Gebet aufsucht, der findet keine Bildnisse von Gjōsta oder Ähnliches. Man betet einfach vor den Pflanzen, die man für wichtig genug erachtet.

Aufbau

Die Gärten sind kreisförmig in den Fels geschlagen und in ihrer Mitte befindet sich ein natürlicher Brunnen. Angeblich wird dieser ebenfalls vom Wasser des Flössjar gespeist.

Rund um diesen Brunnen erstrecken sich Wege wie Fäden in einem Spinnennetz. Diese Wege sind bedeckt mit weißen Kieselsteinen, welche die Reinheit der Gärten symbolisieren sollen. Zwischen diesen unzähligen Wegen liegen die Blumenbeete, die jede bekannte Pflanze beherbergen und sogar gedeihen lassen. Auf der einen Seite der Gärten findet man Bornenstachel, Eistrauben und Hoppsala, während man auf der anderen Seiten Bewuchs wie Wutschelflaum, Narrenglück und Schwarzveilchen findet. Einige Beete sind auch mit größeren Pflanzen bedeckt, wie etwa Jarlbäumen oder Sonnenranken. Auch Månegras wächst in den Gärten, doch ist die Ausführung des Månetanz hier streng verboten, da keine Vegetation zerstört werden darf.

Die unterschiedlichen Pflanzen können trotz verschiedener Bedürfnisse nebeneinander wachsen. Wie dies möglich ist und woher sie ohne genügend Sonnenlicht ihre Nährstoffe beziehen, ist weitestgehend ungeklärt. Der erdige Boden in den Beeten ist allerdings sehr fruchtbar.

Tagsüber fällt durch wenige Löcher in der Decke Tageslicht, während in der Nacht wenige Lampen entzündet werden. Das meiste Licht bei Nacht spenden allerdings die Glühwürmchen, Lampenweber und Irrlichter, die in den Pflanzen und Bäumen leben.


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